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Rück- und Ausblick der Feuerwehr

Büsum (rd) Zur Jahresversammlung der Feuerwehr erschienen 31 von 55 Aktiven, einige Mitglieder der Ehrenabteilung und Gäste wie Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje, stellvertretender Kreisbrandmeister Klaus Vollmert, stellvertretender Amtswehrführer Martin Rathje und Vertreter aus der Kommunalpolitik. 

Wehrführer Andreas Genthe ließ in seinem Jahresbericht Geschehnisse und Einsätze Revue passieren. Die Wehr rückte zu 106 Einsätzen aus, davon 48 Brände und 58 Technische Hilfeleistungen. An zahlreichen Lehrgängen nahmen die Mitglieder auf Amts-, Kreis- und Landesebene teil. Auf mehreren Ausbildungsdiensten wurde der gute Ausbildungsstand der Wehr vertieft. Angeschafft wurde wieder die laufende Ersatzbeschaffung von Gerät und Einsatzschutzkleidung. In diesem Jahr werden einige Gerätschaften für das im Frühjahr zur Auslieferung stehende neue Löschgruppenfahrzeug HLF20 beschafft. Ein neues MZF und ein ELW wurden vor Kurzem von der Gemeinde bestellt. Für die Erweiterung oder den Neubau des Feuerwehrgerätehauses beauftragte die Gemeinde ein Planungsbüro, um eine Flächenermittlung durchzuführen. Ein Standort steht noch nicht fest. Der soll in Zusammenarbeit mit Planungsbüro, Gemeinde und Feuerwehr erarbeitet werden. 

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Hans Albert Buß mit dem Schleswig-Holsteinischen Brandschutzehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Geehrt wurde auch Alexander Joschko für zehn Jahre sowie Dennis Scheffler und Arne Wefer für 20 Jahre und Jens Glüsing mit der Bandschnalle für 50 Jahre. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Carsten Buchholz, Malte Fohrmann und Mark Kevin Landau. Arne Wefer und Fabian Janz wurden zum Löschmeister befördert. Bei anstehenden Wahlen wurde Dennis Scheffler als Jugendwart bestätigt und Gerald Warner in den Festausschuss gewählt. Zum stellvertretenden Gruppenführer wurde Matthias Landau neu gewählt. 

Die Gäste überbrachten Grüße und Worte des Dankes. Die seit einigen Jahren immer wieder neu aufgelegte Feuerwehr-Ehrenamtskarte des Amtes Büsum-Wesselburen gibt es auch weiterhin. Die Feuerwehrkarte wurde als Dank für ehrenamtliche Mitglieder ins Leben gerufen. Sie ist vergleichbar mit der Einwohnerkarte, bietet aber mehr Vergünstigungen. Es gibt sie ab 2020 nicht mehr für Mitglieder der Ehrenabteilung. Das stieß auf breites Unverständnis in der Wehr. Bürgermeister Lütje versprach das Thema mit in die Kommunalpolitik zu nehmen.