Nachbarn

Sitzung nach den Sommerferien

Von Kerstin Werner

Wesselburen - Sämtliche Dienstposten der Polizeistation sind besetzt. „Mit sechs Polizisten und zwei Fahrzeugen sowie einem geräumigen Gebäude sind wir in Wesselburen gut aufgestellt“, sagte Stationsleiterin Britta Redlich. 

CDU-Landtagsabgeordneter Volker Nielsen kam zusammen mit Bürgermeister Heinz-Werner Bruhs (CDU) und dem leitenden Verwaltungsbeamten Jörn Timm zu einem Austausch in die Station. Eine optimale Kooperation von Verwaltung, Politik und örtlichen Sicherheitskräften könne dafür sorgen, das Verstöße gegen Verkehrsregeln wie überhöhte Geschwindigkeit und Dauerparken im Bereich des historischen Ortskerns geahndet werden. Bei der Anzahl an Anzeigen und festgestellten Straftaten gebe es in den vergangenen Jahren in Wesselburen keine Entwicklung, die Anlass zur Sorge gäbe, so Redlich. 

Die innere Sicherheit habe für die Landesregierung eine große Bedeutung. Die Landespolizei werde jährlich personell aufgestockt, und es werde über Bedarf ausgebildet, sagte Nielsen. Diese Praxis entspreche dem, was seitens der CDU im Landtagswahlkampf 2017 zugesagt wurde. Das Land werbe weiter intensiv für Nachwuchs in allen Sparten der Landesverwaltung. Die Bewerberlage bei der Landespolizei sei weiter positiv. Bürgermeister Bruhs berichtete von Hinweisen aus der Bevölkerung zu überhöhter Geschwindigkeit auf den Landesstraßen 153 und 156. Die Stadt messe Geschwindigkeiten und erhalte so Auskunft, an welchen Stellen zu welchen Zeiten viele Regelverstöße stattfänden. Für das „Blitzen“ seien der Kreis Dithmarschen und die Landespolizei zuständig. Die zurzeit empfindlich hohen Bußgelder sollen Fahrzeugführer zum Nachdenken anregen und zwar nachhaltig, so Jörn Timm.

Regelmäßig findet auch auf Stadtebene ein Austausch zu Sicherheits- und Verkehrsfragen statt. Bürgermeister Bruhs kündigte eine Sitzung des Kriminalpräventiven Rates an, die nach den Sommerferien stattfinden soll. Nielsen steht als Gesprächspartner genauso zur Verfügung wie Polizeihauptkommissarin Britta Redlich. Bürger können dazu im Vorwege Eingaben und Fragen im Bürgerbüro einreichen. „Im Gespräch zu bleiben, ist bei allen Themen der inneren Sicherheit für Bürger, Verwaltung und Politik von allergrößter Bedeutung“, sagte Nielsen.