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Sommerfest im Wibe-Junge-Haus

Von Christian Nickelsen 

Heide - Im Wibe-Junge-Haus ging es heiß her. Bewohner und Mitarbeitende feierten ein kleines Sommerfest. Auch wenn der Sommer an dem Tag der Feier eine kleine Pause machte, wurde es dennoch spektakulär. 

Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen, und die hatte Pflegedienstleitung Nadine Clausen für das Sommerfest. Mit einer Feuershow im Innenhof des Hauses wurde allen ordentlich eingeheizt. „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen, ohne Bedenken, wenn einem danach zumute ist oder wenn wir es uns verdient haben.“ Dafür stehe die Redewendung. Ganz so einfach war es natürlich nicht, zumal in der heutigen Zeit. Bedenken gehörten dazu, genauso wie die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Aber verdient haben sich Pflegeeinrichtungen das Feiern nach den vergangenen drei Monaten allemal. Das ließ sich auch das Wibe-Junge-Haus nicht nehmen und feierte trotz unbeständigen Wetters das kleine Sommerfest, ganz zur Freude der Bewohner des Hauses.

Um 14 Uhr ging es los, mit einem bunten Programm für 55 Bewohner und vielen Köstlichkeiten, die zu einem Fest dazugehören: mit Kaffee und Kuchen, Eis vom Wagen, erfrischenden Cocktails - und musikalischer Begleitung. Dabei sorgte die Musik der Ralf Wittrock-Band für so gute Stimmung, dass auch getanzt wurde. Bereits am Vormittag wurden zusammen frische Salate für das gemeinsame Grillen am Abend vorbereitet, bevor es um 18 Uhr spektakulär zu Ende ging. „Wir wollten mal was anderes machen, und da kam mir die Idee einer Feuershow“, berichtete Nadine Clausen.

Mit Träumen aus Feuer, Licht und Seifenblasen tanzte Nadine Künzer von Harlekin on Fire mit den Elementen. Der feurige Abschluss des Sommerfestes sollte ein gefühlvoller Tanz mit dem Feuer werden, mit abwechslungsreicher und mitreißender Musik; ein echtes und nicht alltägliches Erlebnis für die Mitarbeitenden und Bewohner des Wibe-Junge-Hauses. „Das wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben, und ich hatte den Eindruck, dass es den Bewohnern sehr viel Freude gemacht hat – und darum ging es“, betonte Nadine Clausen.