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SoVD erkundet Schwansen

Von Edelgard Thomsen 

Tellingstedt - Zu einer Halbtagesfahrt lud der örtliche Sozialverband Deutschland (SoVD) seine Mitglieder nach Schwansen ein. In Eckernförde angekommen stieg ein Gästeführer in den Bus, um die Besucher durch die Landschaft zu begleiten. 

Schwansen ist eine Halbinsel im Norden Schleswig-Holsteins, zwischen Schlei und Eckernförder Bucht. Der Name leitet sich vermutlich vom Schwansener See ab und stammt aus dem dänischen Swanso. Die Städte Kappeln und Eckernförde werden seit 1972 durch die Schwansenstraße verbunden. Viele Ortsnamen auf der Halbinsel haben die Endung „by“, zum Beispiel Rieseby, was so viel wie Dorf, Siedlung oder Stadt bedeutet. In Rieseby steht eine Doppeleiche als Symbol der Zusammengehörigkeit von Schleswig und Holstein. Schwansen ist bekannt für das unter Denkmal stehende Dorf Sieseby. Zahlreiche Höfe um Herrenhäuser werden zum großen Teil von alteingesessenen adligen Familien betrieben. An den Giebeln findet man eine Krone mit einem H für Prinz Heinrich von Hohenzollern mit Jahreszahl versehen. Er kaufte sich als Landsitz das Gut Hemmelmark, wo er bis zu seinem Tod lebte. In einem Mausoleum, das er für seinen verstorbenen Sohn bauen ließ, wurden er und seine Frau später ebenfalls bestattet. Nach den vielen Eindrücken kehrte die Gruppe ins Hofcafé Schwansen in Schönhagen ein, um sich mit Kaffee und Torte zu stärken. Nach einem herzlichen Dankeschön an den Gästeführer, der die Besucher zurück bis nach Eckernförde begleitete, traten alle die Heimreise an. Alle Mitreisenden fanden, dass es wieder ein schöner gemeinsamer Nachmittag war.