Nachbarn

Spitzenreiter sind zu stark

Von Volker Brandt

Brunsbüttel - Ausgerechnet an dem Spieltag, an dem der Spitzenreiter der Bezirksliga West, der SV VHS Heide, sich auf den Weg nach Brunsbüttel machen sollte, hatte es die Mannschaft des Schachklubs Brunsbüttel von 1925 gleich mit drei Hiobsbotschaften zu tun. 

Die Bretter eins bis drei fielen aus, zum Teil krankheitsbedingt, sodass alle anderen Spielerinnen und Spieler gezwungen waren, drei Bretter aufzurücken. Zudem mussten auf die Schnelle drei Ersatzspielerinnen oder -spieler für die Begegnung im Aufenthaltsraum der Feuerwehr, Mühlenberg 1, dem Spiellokal des Schachklubs, engagiert werden. So kam mit Clarissa Tokarski an Brett acht eine 13-jährige Nachwuchsspielerin zum Einsatz. Sie musste, trotz vieler guten Spielideen, in die Niederlage einwilligen. Besser machte es Vater Michael Tokarski an Brett sechs, der durch Hartnäckigkeit ein schwieriges Springer-gegen-Läufer-Endspiel ins Remis führte. Manfred Kröger an Brett sieben startete eine fulminante Angriffswelle nach der anderen, die aber alle an seinem Gegner abprallten, sodass auch er verlor. Besser schlugen sich Manfred Eckhoff an Brett fünf, Rainer Kjell an Brett vier, Joachim Asmus an Brett drei und Adam Trzcinski an Brett zwei, die alle unentschieden spielten. An Brett eins versuchte Volker Brandt sich mit kleinen Fallen und Endspieltricks gegen seine Niederlage zu wehren, aber auch die nutzten nichts. Endergebnis: 5,5:2,5 für die Gäste aus Heide. Doch die Brunsbütteler waren zufrieden mit dem Ergebnis. Mehr war gegen die starken Heider nicht drin. 

Ein paar mehr Mädchen und Jungen beim Jugendtraining, mittwochs ab 18.15 Uhr, und mehr Frauen und Männer beim Erwachsenentraining, mittwochs ab 19.30 Uhr, dann lassen sich Ausfälle besser verkraften. Wer mehr über den Schachklub und Schach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wissen möchte, erhält Informationen bei Pressewart Volker Brandt unter Tel.: 04829/3459834.