- Nachbarn -

Staffelstab weitergegeben

Von Lars Lohmann

Hennstedt - Nach 43 Jahren beendete Volker Kilzer zum Jahresende seine aktive Berufslaufbahn. Grund genug, sich offiziell von seinen langjährigen Kunden zu verabschieden. Viele Wegbegleiter folgten einer Einladung nach Gut Apeldör, wo man Kilzer zukünftig häufiger antreffen wird. Neben Laufen und Triathlon ist Golf eine Leidenschaft des gebürtigen Koblenzers.

1993 führte ihn sein beruflicher Werdegang nach Dithmarschen. „Ein Schritt, den ich nie bereut habe“, sagt Kilzer. Als Leiter der Kreditabteilung kam der heute 62-Jährige zur Dithmarscher Kommunalbank und stieg nach der Fusion mit der Alten Marner Sparkasse 1995 zum Vorstandsvertreter auf. Diese Funktion übte er bis zum Ende seiner Laufbahn bei der Sparkasse Westholstein aus. „Wir danken Ihnen, Herr Kilzer, herzlich für Ihr Engagement, mit dem Sie die Sparkasse in den vergangenen 25 Jahren vertreten und weiterentwickelt haben“, blickte Vorstandsvorsitzender Achim Thöle auf die gemeinsame Zusammenarbeit zurück. „Die Mitarbeiter und Kunden werden bei Ihrem Nachfolger in den besten Händen sein.“

Die Nachfolge tritt der bisherige Stellvertreter Thorsten Biller an. Der 44-jährige, gebürtige Heider ist ein Sparkassen-Eigengewächs. Er ist seit mehr als 20 Jahren im Gewerbe- und Firmenkundengeschäft tätig. So kennt der zweifache Familienvater bereits seine Mitarbeiter und viele seiner zukünftigen Kunden. Biller ist seinen Dithmarscher Wurzeln immer treu geblieben und lebt mit seiner Familie in Albersdorf. „Die Übergabe des Staffelstabes ist fast wörtlich zu nehmen, denn uns beide verbindet die Leidenschaft zum Sport, unter anderem fürs Laufen. So haben wir bereits gemeinsam mit der Sparkassen-Mannschaft bei der Staffel ‚Lauf zwischen den Meeren‘ teilgenommen“, erzählte Kilzer schmunzelnd.

Die Gäste nutzten intensiv die Möglichkeit, sich von Volker Kilzer zu verabschieden und Thorsten Biller näher kennen zu lernen. Kilzer: „Am häufigsten wurde mir naturgemäß die Frage nach dem Umgang mit meiner neu gewonnenen Freizeit gestellt. Ich wünsche mir, das Leben mit meiner Ehefrau Helma noch ausgiebiger genießen zu können. Sport, Reisen und unser Haus in Heide werden dafür sorgen, dass uns nicht langweilig wird.“

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