- Nachbarn -

Traum geht in Erfüllung

Von Sascha Klar

Wesselburen - Für einige Klarkids ging ein Traum in Erfüllung. Sie standen zusammen mit Freshtorge vor der Kamera. Vor Kurzem erreichte Projektleiter Sascha Klar eine Anfrage von Freshtorge, ob die Klarkids Lust hätten, in einer Parodie zur Weihnachtsbäckerei mitzuwirken. 

Nach Rücksprache mit Eltern und Kindern freuten sich die Kinder auf eine gemeinsame Probe in Wiemerstedt. Bisher kannten die Kinder Freshtorge nur durch YouTube, umso aufgeregter waren sie, als er mit ihnen seine „Weihnachtsmetzgerei“ probte. Für die Kinder, die gerade noch die originale Weihnachtsbäckerei geprobt und im Ohr hatten, war es nicht einfach, sich an einen neuen Text zu gewöhnen, aber nach ein paar Durchgängen war es geschafft. Freshtorge erfüllte noch Foto- und Autogrammwünsche und beantwortete gelassen die vielen Fragen der Kinder.

Schließlich war es dann soweit. Acht Klarkids durften ins Studio. Ausgewählt wurden bewusst ältere Kinder, die der Aufregung gewachsen schienen. Zuerst wurden die Gesangsparts im Studio von Freshtorge aufgenommen. Auch wenn es für einige neu war, einen Song aufzunehmen, ging es schnell voran. Gestärkt durch von Freshtorge spendierte Pizzen ging es dann zum Videodreh in einen Markt in Wesselburen. In der dortigen Metzgerei hieß es nach kurzer Einweisung: „Und bitte.“ Dank der Professionalität von Freshtorge und Kameramann Matze - mittlerweile auch ein Star bei den Kindern - gingen die Dreharbeiten schnell voran, sodass der Clip bereits nach einer Stunde im Kasten war. Ein großes Lob gab es deshalb von Freshtorge und vom Kameramann für die tolle Leistung.

Damit auch die daheim gebliebenen Klarkids nicht zu kurz kamen, versprach Freshtorge einen Besuch beim Weihnachtskonzert in Wesselburen. Und er hielt sein Versprechen. Pünktlich zum Soundcheck besuchte er die Kinder in der Kirche und erklärte den erstaunten Kindern, dass „Sandra“ mit ihnen die Weihnachtsbäckerei singen werde, in der Hoffnung, dass der „richtige“ Text sitze; denn jetzt mussten alle wieder umschalten, weg von der „Weihnachtsmetzgerei“. Im zweiten Teil des Weihnachtskonzerts dann der versprochene Auftritt. Sichtlich aufgeregt betrat „Sandra“ die große Bühne. Schon mit Einsetzen der Musik war klar: Das wird nichts. Sandra verpatzte zweimal ihre Strophe, als sie dann beim dritten Versuch den Einsatz verpasste, warfen sie die Kinder von der Bühne und zeigten ihr, wie es richtig geht.

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