Nachbarn

Unter schwierigen Bedingungen

Von Henrik Berndt 

Albersdorf - Der DRK-Ortsverein hielt vor Kurzem seine Jahresversammlung ab. Nach der Absage im März aufgrund der Coronalage konnte der Verein nun Wahlen und alle wichtigen Beschlüsse nachholen.

Die Mitglieder wurden vom Vorstand in die Fahrzeughalle eingeladen. Wo sonst der Betreuungs-Lkw und die Feldkochherde des Katastrophenschutzes stehen, waren Stühle so aufgebaut, dass zu allen Seiten 1,50 Meter Abstand zum nächsten Platz bestand. Lediglich Personen eines Haushalts durften zusammensitzen. Dank eines Feldheizgerätes war die Halle gut temperiert. Während der Versammlung durften Berichte des Jahres 2019 nicht fehlen. Die wurden allerdings bewusst kurz gehalten. Neben allgemein sehr viel Aktivität waren größere Ereignisse des Jahres die Teilnahme des Jugendrotkreuzes bei diversen Wettbewerben, die Verpflegung beim Landeswettbewerb Rettungsschwimmen in Brunsbüttel sowie die Einsätze bei einem Tanklasterunglück auf der A23 und bei einem Großfeuer in Bunsoh.

Die Mitglieder freuten sich über die lobenden Grußworte von Amtsvorsteher und Bürgermeister Heribert Heinecke und dem Vertreter des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes, William Christiansen. Im Verlauf der Versammlung besonders betont und mit Bildern illustriert wurde das Bauvorhaben des Garagengebäudes, das stetig vorankommt. Dazu wurde auch der Beschluss für den Weiterbau im nächsten Jahre gefasst. Viele Wahlen standen zudem auf dem Programm. Bestätigt wurde Inke Kühl als Schriftführerin. Neu in den Vorstand gewählt wurden als Beisitzer Olaf Francke für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Spendenakquise, Jasmin Denkert als Hygienebeauftragte und Jan Ole Truffel für die Materialverwaltung. Damit ist das DRK Albersdorf in Zukunft entsprechend der wachsenden Aufgaben etwas breiter aufgestellt.

Fazit am Ende: „Insgesamt ist die Jahreshauptversammlung gut und geordnet abgelaufen. Es wurde aber auch klar, dass vielen Mitgliedern in Zeiten von Corona viel Vereinsaktivität und insbesondere auch das gemütliche Beisammensein fehlt.“ Daher appellierte der Vorsitzende beim Dank an die Mitglieder, weiter Geduld zu haben, bis die Vereinsarbeit irgendwann wieder normal ablaufen könne.