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Viel Erfahrung und Herzblut

 Seit 25 Jahren arbeitet Dr. Martin Blümke an den Westküstenkliniken. Als Assistenzarzt in der Chirurgie gestartet, leitet er seit November nach dem Ausscheiden der Geschäftsführerin das drittgrößte Krankenhaus in Schleswig-Holstein.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Jürgen Esch spricht beim Blick auf den Lebenslauf von Dr. Martin Blümke von einer „beeindruckenden Karriere“. 1963 in Brunsbüttelkoog geboren ist der Geschäftsführer im wahrsten Sinne des Wortes ein Kind der Westküstenkliniken. Er absolvierte in der Klinik seiner Heimatstadt zahlreiche Praktika und arbeitete im Rettungsdienst bevor er nach seinem Medizinstudium in Kiel als Assistenzarzt in Heide begann.

Nach seiner Facharztprüfung als Chirurg widmete sich Dr. Martin Blümke dem ärztlichen Qualitätsmanagement und absolvierte parallel ein Studium als Krankenhausbetriebswirt. „Der Weg ins Management war also schon früh vorgezeichnet“, sagte Aufsichtsratschef Esch in seiner Laudatio. Esch würdigte zudem die „freundliche und zugewandte Art“ Dr. Blümkes auf die Menschen zuzugehen. Ähnlich äußerte sich Landrat Stefan Mohrdieck. „Ich habe in der kurzen Zeit unserer bisherigen Zusammenarbeit nur den allerbesten Eindruck bekommen“, sagte der Landrat und betonte die „Erfahrung und das Herzblut“, das Dr. Martin Blümke für die Westküstenkliniken mitbringe.

Dr. Martin Blümke unterstrich, dass ihm die Arbeit an und für die Westküstenkliniken Spaß macht. „Wir haben hier ein tolles Team, auf das man sich voll verlassen kann“, sagte er. Er machte aber auch deutlich, dass er viele seiner Karriereschritte nicht ohne seine Ehefrau Anja hätte gehen können. Die hat er übrigens auch in den Westküstenkliniken kennen und lieben gelernt. Zusammen haben sie vier Kinder, von denen mittlerweile zwei ebenfalls in den Westküstenkliniken arbeiten.

Nur an eines, so Dr. Blümke, denke er beim Blick auf seine Berufslaufbahn manchmal noch wehmütig zurück: „Die Zeit im Operationssaal war schon gut“, sagt er und schmunzelt. „Aber den Wechsel bereue ich trotzdem nicht“.

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