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Wasser in der Hafenkirche

Von Achim Struve

Brundbüttel – Die Hafenkirche, das ist die evangelischen Freikirche in  Brunsbüttel, feierte Anfang Februar wieder einen Taufgottesdienst, bei dem sich vier Erwachsene taufen ließen. Der Gottesdienst startete  mit einer sogenannten Lobpreiszeit. Hierbei wurden Lieder mit modernen Melodien und Instrumenten von der Bühne aus vorgetragen und gemeinsam mit der Gemeinde gesungen. 

An diesem Tag waren ungefähr 45 Gottesdienstbesucher Teil der Feier. An einem normalen Sonntag sind es laut dem Gemeindeleiter, Achim Struve, nur ungefähr 30. Nach der Lobpreiszeit folgte eine Predigt, die aktuelle Geschehnisse in der Welt mit biblischen Geschichten und dem persönlichen Leben der Täuflinge  verband. Danach wurden alle vier Täuflinge nach vorn gerufen, um vor der Gemeinde von ihren persönlichen Erlebnissen mit Gott zu berichten. Dabei erzählten sie auch begeistert vom Alphakursus, dem Glaubensgrundkurs, den die Gemeinde jeden Mittwoch ab 19 Uhr anbietet. 

Die anschließenden Taufen fanden in einem kleinen Pool innerhalb der Räumlichkeiten im Gebäude Wurtleutetweute 54 statt. Hierbei wurde jeder Täufling einmal vollständig von zwei Täufern untergetaucht. Diese Praxis ähnelt damit der frühchristlichen Tradition, bei der Menschen oft in Flüssen oder Seen ganz untergetaucht wurden. Das Untertauchen zeigt, dass der Täufling sein altes Leben hinter sich lässt und von nun an ein neues Leben mit Jesus Christus führen möchte. 

Jede Taufe wurde mit Applaus und großer Freude von der Umstehenden Gemeinde gefeiert. In der evangelischen Freikirche ist es üblich, dass nur Menschen getauft werden, die sich selbst und freiwillig dafür entscheiden. Anschließend wurde bei ausgelassener Stimmung miteinander gegessen und Kaffee getrunken. Dieser fröhliche Taufgottesdienst war nicht der erste dieser Art, und es ist bereits ein weiterer für den März geplant.