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Wechsel im Vorsitz

Heide (rd) Terminlich war es gerade noch möglich, die Jahresversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums nach den Coronarichtlinien im Bürgerhaus abzuhalten. 

Neben Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs begrüßte Vorsitzender Olof Paulsen auch Bürgervorsteher Michael Stumm und Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat unter den Gästen sowie ganz herzlich und mit einem Blumenstrauß auch die frischgebackene Ehrenbürgerin Ilka Marczinzik. In seinem Jahresbericht war der Vorsitzende besonders stolz darauf, dass durch die Schenkung des Fördervereins an die Stadt eine Büste von Klaus Groth vor dem Museum einen würdigen Platz fand. Die Stehle dazu stiftete Franz Helmut Pohlmann; und auch eine Bank an der Seite des Museums - der Heider Bürgerverein hatte ebenfalls eine Bank, die vor dem Museum steht - gesponsert, kam sehr gut an bei den Heider Bürgern. Ein Antrag an die Stadt, kostenlos im Obergeschoss des Heimatmuseums Vorstandssitzungen abzuhalten, wurde angenommen. Ein ganz besonderer Wunsch des Vorsitzenden ging an die Stadt. Er möchte, dass sie als Klaus-Groth-Stadt umbenannt wird. Hocherfreut wies Olof Paulsen auf die großartige Resonanz beim Tag „Klaus Groth und die Windmöhlen“ hin. Es war ein voller Erfolg.

Die Kreispräsidentin bedankte sich bei Olof Paulsen für seine Arbeit und freute sich gleichzeitig, dass er jetzt einem Jüngeren, Heiko Peters, dem bisherigen zweiten Vorsitzenden, die Chance gebe, sich zu profilieren. Bürgermeister Schmidt-Gutzat dankte dem Förderverein für sein großartiges Engagement in Sachen Klaus-Groth-Museum und nannte insbesondere die Büste von Klaus Groth und die Bänke am Museum. Gewählt wurden zum Vorsitzenden Heiko Peters, zum zweiten Vorsitzenden Michael Stumm, als Kassenwart Ralf Schulczewski, als Schriftwart Dieter Behrens und als Beisitzer Silke Steffens und Ilka Marczinzik.

Als Dank für seinen langjährigen Einsatz für den Förderverein erhielt der ausscheidende Olof Paulsen vom Vorstand, überreicht von Heiko Peters, eine Ausgabe des „Quickborn“ aus dem Jahre 1853. Olof Paulsen habe sich um den Förderverein verdient gemacht. Peters wünschte weiter, dass das Klaus-Groth-Museum mehr im Mittelpunkt stehen sollte. „Wir werden uns zeigen, wenn unser Förderverein im übernächsten Jahr zehn Jahre alt wird.“