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Zahl der Aktiven muss steigen

Von Lars Paulsen

Hollingstedt - Die Jahresversammlung der Feuerwehr begann mit dem Gedenken an den 2018 verstorbenen Ehrenwehrführer Johann-Hermann Rehpenn. Er war mehr als 67 Jahre Mitglied der Wehr und davon 24 Jahre als Wehrführer tätig.

Erfreulich war die Überstellung von Marc Dithmer durch Nico Beetz, Jugendwart der Feuerwehr Hennstedt, aus der Jugendwehr Hennstedt in die Stammwehr Hollingstedt. Per Handschlag wurde Marc Dithmer durch Wehrführer Bernd Götz ins Probejahr aufgenommen. Verabschiedet wurde Ove Carstens aus der Stammwehr, da er beruflich bedingt nach Hamburg gezogen und dort in die Feuerwehr Lockstedt eingetreten ist. In einem wahren Marathon folgten Ehrungen und Beförderungen. Dirk Hansen und Ralf Sommer erhielten das Dienstaltersabzeichen für zehn Jahre Feuerwehrdienst. Ralf Sommer wurde außerdem zum Oberfeuerwehrmann befördert. Marion Carstens, Hilke Paulsen und Lars Paulsen erhielten das Abzeichen für 20 Jahre Feuerwehrdienst. Gruppenführer Hagen Rohde wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Aus der Hand von Kreisbrandmeister Sönke Hanßen erhielten Holger Rüsch und Wehrführer Bernd Götz das Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Feuerwehrdienst. Bernd Götz wurde zusätzlich mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet und damit für sein Engagement für die Feuerwehr geehrt. Die Ehrenmitglieder Peter Braun und Herbert Zietz wurden mit dem Abzeichen für 40 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet sowie Ehrenmitglied Werner Hanno mit dem Abzeichen für 50 Jahre.

Nach Grußworten des Kreisbrandmeisters, des Wehrführers Michael Einfeldt der Feuerwehr Delve-Schwienhusen und von Bergewöhrdens Bürgermeister Thomas Thomsen sprach Hollingstedts Bürgermeister Lars Paulsen Themen an, die 2019 für die Wehr anstehen. Zum einen steht der Umzug der Sirene auf das Dorfgemeinschaftshaus noch im Januar an. Zum anderen soll noch im ersten Quartal eine Kampagne zur Werbung neuer Mitglieder im Ort starten, um die deutlich zu niedrige Anzahl Aktiver zu steigern und die Aufstellung einer Pflichtwehr neben der freiwilligen Wehr zu vermeiden. Außerdem steht die Planung eines Gerätehausumbaus nach den Richtlinien der Feuerwehrunfallkasse an, die bis zum September abgeschlossen sein muss.

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