Nachbarn

Zwei-Tage-Fahrt nach Dänemark

Von Doris Lukat 

Brunsbüttel - Zum ersten Mal machten sich die Mitglieder des Bürgervereins Brunsbüttel-Nord zu einer zweitägigen Fahrt nach Dänemark auf. Ziel war das vorweihnachtliche Kopenhagen mit dem Tivoli, dem weltbekannten Vergnügungs- und Erholungspark in der Innenstadt. 

Auf der Hinfahrt gab es auf der Fähre von Puttgarden nach Rodby ein leckeres Frühstück, und die Fahrt bis Kopenhagen war gar nicht mehr so lang. Am frühen Nachmittag wurde in einem zentral gelegenen Hotel eingecheckt, und dann ging es gleich zum Tivoli. Der bekannte Vergnügungspark wurde jetzt, zur beginnenden Vorweihnachtszeit, in ein wahres Weihnachtswunderland verwandelt. Gleich hinter dem Eingang tauchten die Besucher in eine weiße Kunstschneelandschaft ein. An unzähligen kleinen und großen Hütten gab es Essen und Trinken in großer Auswahl. Bei den beeindruckenden Fahrgeschäften reichte schon das Hinschauen, um ein Kribbeln im Bauch zu bekommen. Überraschend waren auch die vielen Beete mit frisch gepflanzten Hyazinthen, die mit ihrem Duft schon an den Frühling erinnerten. Nach einigen erlebnisreichen Stunden war das Hotel leicht zu Fuß zu erreichen.

Am zweiten und auch schon wieder letzten Tag stand gleich nach dem Frühstück eine geführte Stadtrundfahrt an. Mit einer Reiseleiterin erkundeten die Besucher die schöne Stadt. Zuerst ging es selbstverständlich zur kleinen Meerjungfrau, dem Wahrzeichen Kopenhagens. Ein nächster Fotostopp folgte im Viertel Nyhavn, dem malerischsten Stadtviertel mit vielen Cafés, Kneipen und Restaurants und belebten Kais, an denen Traditionssegler und Ausflugsboote ankern. Auch dort war die Stadt schon weihnachtlich geschmückt und überall kleine Weihnachtsmärkte zu finden. Vorbeifahrend an vielen beeindruckenden Gebäuden und Schlössern kam die Gruppe schließlich pünktlich um zwölf Uhr zum Schloss Amalienborg, dem Wohnsitz der Königin und dem des Thronfolgers. Nach Aussagen der Stadtführerin war es an diesem Sonntagmorgen sehr ruhig in der Stadt. Aber bei der Wachablösung traf man auf sehr viele Touristen.

Nach den vielen Eindrücken und Informationen hatte die Gruppe dann noch drei Stunden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Die Zeit ging bei einem Bummel auf Kopenhagens berühmter Flaniermeile, der Stroget, schnell vorbei, auch weil alle Läden am Sonntag geöffnet hatten. Die Rückfahrt am späten Nachmittag verlief reibungslos, und nach sechs Stunden erreichten die Ausflügler wieder das noch nicht so weihnachtliche Brunsbüttel.