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„Zwischen uns und der Ukraine liegt nur ein Land“

Lohe-Rickelshof (rd) Spannende Einblicke in die aktuelle Verteidigungs- und Sicherheitspolitik von einem besonnenen Fachmann: Dr. Fritz Felgentreu, einst in Büsum zur Schule gegangen und heute für Berlin-Neukölln Bundestagsabgeordneter, gestaltete einen Nachmittag bei der SPD Lohe-Rickelshof.  Politik, Kaffee & Kuchen, ein Motto, das durchaus Anziehungskraft hatte – rund 50 Besucher wollten Aktuelles aus Berlin erfahren.Ist der Frieden in Europa in Gefahr? So das Thema für die SPD-Veranstaltung. Ganz abwegig seien solche Gedanken nicht, führe man sich vor Augen, dass die Ukraine nur ein Land entfernt sei, und auch zwischen Mali und Deutschland nicht viele Länder lägen, erläuterte Dr. Felgentreu. Sein Vater war Schulmeister in Albersdorf, saß früher auch im Dithmarscher Kreistag.Die Nato habe sich in Jahrzehnten „bewährt, wie kein anderes Bündnis in der Welt, schon so lange den Frieden garantiert“, sagte Dr. Felgentreu. Die Bundeswehr sei klein geworden, vieles sei nicht mehr in Ordnung und einsatzfähig. Ein Verteidigungspolitiker führe nicht die Diskussion darüber, ob auf Wunsch Amerikas zwei Prozent des Bruttosozialproduktes für Verteidigung ausgegeben werden, stattdessen „müssten 100 Prozent volle Ausstattung für die Soldaten das Ziel sein“, so der Abgeordnete weiter. Das koste Geld. Sicherheitspolitische Fragen komme auch in Europa mehr Bedeutung zu.  Abschreckung und Rückversicherung seien „wieder ein Thema, auch für uns“.Politische Themen dürften in schweren Zeiten für die SPD nicht ausgeklammert werden, finden die Sozialdemokraten in Lohe-Rickelshof. Bei der Veranstaltung mit Fritz Felgentreu kamen sie auf ihre Kosten. Auch die Rolle Russlands, mögliche Erweiterungen der EU, überhaupt die Frage der europäischen Integration und Zusammenarbeit wurden durchaus kontrovers diskutiert.Mit der Runde am Nachmittag – Politik bei Kaffee und Kuchen – sprach der Loher SPD-Ortsverein offensichtlich mehr Menschen an als sonst bei Abendveranstaltungen. Und auch der Berliner Abgeordnete freute sich: „Einmal wieder in der alten Heimat zu politischen Themen zu sprechen, ist schon etwas besonderes.“

Lohe-Rickelshof (rd) Spannende Einblicke in die aktuelle Verteidigungs- und Sicherheitspolitik von einem besonnenen Fachmann: Dr. Fritz Felgentreu, einst in Büsum zur Schule gegangen und heute für Berlin-Neukölln Bundestagsabgeordneter, gestaltete einen Nachmittag bei der SPD Lohe-Rickelshof.  Politik, Kaffee & Kuchen, ein Motto, das durchaus Anziehungskraft hatte – rund 50 Besucher wollten Aktuelles aus Berlin erfahren.

Ist der Frieden in Europa in Gefahr? So das Thema für die SPD-Veranstaltung. Ganz abwegig seien solche Gedanken nicht, führe man sich vor Augen, dass die Ukraine nur ein Land entfernt sei, und auch zwischen Mali und Deutschland nicht viele Länder lägen, erläuterte Dr. Felgentreu. Sein Vater war Schulmeister in Albersdorf, saß früher auch im Dithmarscher Kreistag.

Die Nato habe sich in Jahrzehnten „bewährt, wie kein anderes Bündnis in der Welt, schon so lange den Frieden garantiert“, sagte Dr. Felgentreu. Die Bundeswehr sei klein geworden, vieles sei nicht mehr in Ordnung und einsatzfähig. Ein Verteidigungspolitiker führe nicht die Diskussion darüber, ob auf Wunsch Amerikas zwei Prozent des Bruttosozialproduktes für Verteidigung ausgegeben werden, stattdessen „müssten 100 Prozent volle Ausstattung für die Soldaten das Ziel sein“, so der Abgeordnete weiter. Das koste Geld. Sicherheitspolitische Fragen komme auch in Europa mehr Bedeutung zu.  Abschreckung und Rückversicherung seien „wieder ein Thema, auch für uns“.

Politische Themen dürften in schweren Zeiten für die SPD nicht ausgeklammert werden, finden die Sozialdemokraten in Lohe-Rickelshof. Bei der Veranstaltung mit Fritz Felgentreu kamen sie auf ihre Kosten. Auch die Rolle Russlands, mögliche Erweiterungen der EU, überhaupt die Frage der europäischen Integration und Zusammenarbeit wurden durchaus kontrovers diskutiert.

Mit der Runde am Nachmittag – Politik bei Kaffee und Kuchen – sprach der Loher SPD-Ortsverein offensichtlich mehr Menschen an als sonst bei Abendveranstaltungen. Und auch der Berliner Abgeordnete freute sich: „Einmal wieder in der alten Heimat zu politischen Themen zu sprechen, ist schon etwas besonderes.“