- Wort zum Sonntag -

Der Welt in den Ohren liegen

„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5, 9) Im syrischen Idlib bahnt sich eine erneute humanitäre Katastrophe an. Die Vereinten Nationen warnen: Es leben 2,5 Millionen Menschen in diesem Gebiet, das von militärischen Auseinandersetzungen betroffen ist. Luftangriffe, Zerstörung, Tod, Verzweiflung – und zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Rettung in Sicht, keine Lösung am Horizont. Es geht um Menschenleben. Kinder, Jugendliche, Junge, Alte, Familien sind bedroht. Nicht nur in Syrien. Die Befürchtungen sind massiv – wie ein Gebirge schwer. „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Wenn es so einfach wäre mit dem Stiften des Friedens. Ist es nicht. Aber beten können wir, zusammenkommen und Haltung zeigen. Gott und der Welt in den Ohren liegen mit unserer Sehnsucht nach Frieden. Am kommenden Freitag, 21. September, dem Internationalen Tag des Friedens, werden auch in Dithmarscher Kirchengemeinden Menschen zu Andacht und Gebet zusammenkommen. Von 18 bis 18.15 Uhr läuten die Glocken der Kirchen für den Frieden in der Welt. Werden Sie auch dabei sein? 

Sandra Ruge-Tolksdorf, Pastorin in Brunsbüttel

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