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Ubuntu-Freundeskreis feiert Sommerfest

Von Sönke Dohrn

Meldorf - Der Ubuntu-Freundeskreis feierte sein Sommerfest. Am Morgen traf sich die Gruppe zum gemeinsamen Frühstück auf dem Kleingartengelände. Die von jedem Ubuntufreund mitgebrachten vielfältigen Speisen und Getränke wurden geteilt. 

Anschließend leitete Inken Wartemborski einen Gesprächskreis über das Segnen an. Dazu gab sie wertvolle Impulse. „Fluchen ist das Gegenteil von Segnen, und wie schnell neigen Menschen dazu, sich selbst einen Idioten zu nennen, wenn etwas misslungen ist“, so Wartemborski. So seien schon diese scheinbar harmlosen Flüche mit negativer Energie geladen. Die im Raum stehende, die Runde beschäftigende Frage war „Wie kann man dieses Verhalten ändern?“ Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, in der nächsten blöden Verkehrssituation könnte man den Anderen segnen. „Ich segne dich“, damit wünscht man einander das Beste und erfüllt sich und andere mit reichem Segen, der in reicher Freude mündet. Ein Teil des Ubuntu-Freundeskreises trifft sich regelmäßig zu einem freien Hauskreis, um sich, nach gemeinsamem Frühstück, über den Glauben und über biblische Texte auszutauschen.

Im Anschluss an die geistige Kost nahm Dirk Koenig vom BUND Dithmarschen die Ubuntufreunde mit auf einen Spaziergang zur Streuobstwiese. Dort haben kleine Insekten im hohen Gras eine Chance, ungestört zu leben, weil übermäßiges Mähen vermieden wird. Koenig erklärte: „Die Nistkästen haben wir nummeriert, damit bei der Reinigung im Herbst kein Kasten vergessen wird.“ Zudem seien einige Kästen mit einem Blech verstärkt, um die Vogelbrut vor Buntspechten zu schützen. Auf einmal ruft Koenig: „Komm mit deiner Kamera. Da sitzt eine Libelle auf dem Ast im Baum.“ Das fünf bis sieben Zentimeter große Tier erkannte er aus einer Entfernung von etwa 20 Metern. Er erklärte, er habe die Libelle bei ihrer Landung wahrgenommen.

Am späten Nachmittag animierten die Weddingstedter Tanzmäuse zum Mittanzen. Nach dem Tanz wurde gemeinsam musiziert. Neben Akkordeonspielern, Trommlern und guten Stimmen waren auch zwei Gitarristen vertreten. Den Abend ließen die Ubuntufreunde mit einem kurzen Vortrag über das Dämmen von Häusern ausklingen. Der frisch aus dem Studium in Holzminden entlassene Nachwuchs-Immobilienmanager Frederik Peters erklärte, dass bestimmte Dämmstoffe besser geeignet seien als andere. Sinnvolle Alternativen zum Polystyrol wurden im Rahmen des Cradle-to-Cradle-Konzeptes, was so viel wie von der Wiege zur Wiege bedeutet, vorgestellt.

Am 20. August erwartet der Ubuntu-Freundeskreis interessierte Dithmarscher zur veganen Bärensuppe, einem Kunstprojekt aus Berlin, in der Klaus-Groth-Straße 5. Jeder, der mitessen möchte, bringt Zutaten wie Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln mit. Sie werden zu einer Suppe verarbeitet. Weitere Informationen finden Interessierte auf www.ubuntu-freundeskreis.de.