Stadion wieder freigegeben

Burg Nina Krause Samstag, 1. Oktober 2022



Nach langer Planungs- und Bauphase wurde das sanierte Burger C-Stadion bei schönstem Sonnenschein feierlich eingeweiht und für den Sportbetrieb der Schulen und Vereine wieder freigegeben. Bürgermeister Karl-Heinz Conson begrüßte die Gäste und stellte fest, dass das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ im Zusammenhang mit der Stadionsanierung sehr gut passen würde. „Vom Gemeindevertreterbeschluss am 17.04.2018 bis zur heutigen offiziellen Einweihung hat es doch immerhin lange 4 Jahre gedauert, ganze 2 Jahre lang konnte das Stadion nicht komplett genutzt werden“, so Conson.  „Für die nutzenden Schulen und Vereine ein schwerer Einschnitt, zumal in Corona-Zeiten auch die Sporthallennutzung zeitweise stark eingeschränkt war.“ 

Nach den offiziellen Reden führte die stellvertretende Vorsitzende des Sport-, Jugend- und Sozialausschusses, Sandra Hennings, die in den letzten Jahren aus bekannten Gründen ausgefallenen Sportlerehrungen der Gemeinde Burg durch: Die erste Auszeichnung ging an den Sportler Magnus Vieth für seine Erfolge der Jahre 2019-2021. Vieth wurde jüngster Dithmarschen-Cup-Sieger aller Zeiten, was im Alter von damals 10 Jahren eine herausragende Leistung war. Seit 2019 sind zahlreiche Platzierungen dazugekommen und er gehört mittlerweile zu den besten Leichtathleten seiner Altersklasse in Schleswig-Holstein.

Eine weitere Auszeichnung ging an eine Mannschaft, die 2020 einen Landesmeistertitel errang: Henri Scheel, Paul Krause, Lasse Schulte und Magnus Vieth. „Die vier Jungs sind schon sehr lange ein eingespieltes Team, kennen sich aus dem Waldkindergarten und haben von Anfang an immer wieder sportliche Schnittmengen miteinander gehabt. Sei es beim Turnen, Handball, Fußball oder der Leichtathletik - es sind einfach Jungs, die in der Sporthalle und auf dem Sportplatz aufgewachsen sind und für die Bewegung auch heute noch an erster Stelle steht.“ berichtete Nina Krause. Das Erstaunliche zum Sieg des Landesmeistertitels war, dass sie sehr spontan eine Meldung dazu gemacht und lediglich 2x dafür im Vorhinein trainiert haben. Zu der Zeit durfte die Tartanbahn im Burger C-Stadion gar nicht mehr genutzt werden.Und dennoch setzten sie sich gegen große Vereine u.a. aus Kiel und Neumünster durch und brachten den Titel mit nach Hause.
Auch der MTV Burg sprach an diesem Nachmittag lobende und anerkennende Worte für Sportler und Engagierte, überreichte Blumengeschenke und Auszeichnungen: Sabine Gehrken wurde für ihr 25. absolviertes Sportabzeichen mit einer Anstecknadel und Urkunde des Landessportverbandes ausgezeichnet. Dieter Kratz, langjährig engagierter Faustball-Übungsleiter, war im Frühjahr auf der Jahreshauptversammlung des MTV Burg zum Ehrenmitglied ernannt worden. Er erhielt von seinem Mannschaftskollegen eine Laudatio sowie von der 1. Vorsitzenden eine Urkunde „als Dank und Anerkennung für unermüdlichen Einsatz und herausragendes Engagement für den MTV Burg/Dithmarschen.“
Eyke Jahn, seit 2018 Ehrenmitglied des MTV Burg, erhielt „in Anerkennung der Verdienste um den Sport“ die Verdienstnadel des Kreissportverbandes verliehen. Eyke Jahn ist ein Urgestein des MTV und schon viele Jahrzehnte aktive Sportlerin des Vereins, war viele Jahre Spartenleitung des Turnbereiches, Sportabzeichenprüferin und „ließ sich von keinem anderen Verein abwerben“. Vor kurzem erzählte sie in einem Gespräch: „Der MTV ist mein Leben.“, berichtete Nina Krause, „Dabei sei sie unglaublich bescheiden und mag gar nicht so gerne im Mittelpunkt stehen – und das, obwohl sie Großes für den Sport geleistet und erreicht hat.“
Weitere Urkunden wurden an die sportlichen Familien, die 2020 und 2021 das Sportabzeichen des DOSB absolviert haben, überreicht: André Niesche mit Pauline, Claudia Hanßen mit Lenja und Jonna, Mark und Birgit Scgeel mit Henri, Nils und Nadine Möller mit Emma, Jan und Nina Frisch mit Arvid, Henning und Sabine Gehrken mit Heide und David Quade, Traute Jennes mit Teofilo, Anna und Sophia Del Prete, Dirk und Astrid Jürgensen mit Anna und Lilli, Ole Rohde mit Luk und Martha, Michael und Ulrike Schilling, Hans-Jürgen Martens mit Lenia und Luis, Bennet Thomzik mit Lene, Timo und Nina Krause mit Paul und Till, Matthias und Christina Vieth mit Magnus und Johann.
Anschließend begann der Familien-Sieben-Kampf für Groß und Klein mit Sprint, Kugelstoßen, Hürdenlauf, Speerwurf, Weit- und Hochsprung sowie Diskuswurf. Alle Übungen waren so angepasst und spaßig verpackt, dass alle kleinen und großen Sportler viel Freude dabei hatten.