Gemeinsames Essen stärkt Zusammengehörigkeitsgefühl

Büsum Friedrich-Wilhelm Trottmann Dienstag, 29. November 2022



Auf der Sitzung des Seniorenbeirats kam spontan die Idee auf, ein gemeinsames Essen zu veranstalten. Die Anwesenden stimmten diesem Ansinnen begeistert zu. Gesagt, getan, schon wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Andreas Redmann, Organisator und Verantwortlicher für den Bürgertreff, erklärte sich gleich bereit, für die Umsetzung zu sorgen. 

Bisher traf man sich u. a. zu den Sitzungen des Seniorenbeirates und beim Bürgertreff. Bei der Nachbarschaftshilfe funktioniert die Abarbeitung der vielen Anfragen um Unterstützung stets reibungslos, ob es sich dabei um den Fahrdienst zu Arztterminen oder ähnlichem handelt, um häusliche Hilfestellungen bei Situationen, die besonders die reifere Generation betreffen, um Vorlesen bei vereinsamten Menschen, das Ehrenamt wurde ständig gefordert. Stets fand sich jemand aus dem leider noch zu kleinen Kreis der Helfer bereit, der diesen Hilferuf übernahm.

Es handelt sich dabei um Mitbürger, die sich eine Taxifahrt nicht leisten können oder bei Kleinreparaturen hilflos vor diesem Problem stehen. Im Hintergrund waren viele unsichtbare Helfer dabei, alles am Laufen zu halten. Dankbare Augen der Menschen sind dabei Lohn für die Mühen der engagierten Helfer. Da sollte ein gemeinsames Essen dieser helfenden Bürger und Hilfesuchenden dazu beitragen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Das Sportcasino am Rosengrund mit seiner Betreiberfamilie Lazar war der neue Anlaufpunkt, wo man sich neuerdings zu Sitzungen und Aktionen traf. Hier konnte man das Zusammensein gebührend begehen. Das gemeinsame Essen wurde zwischen Redmann und Daniel Lazar abgesprochen, Rinderroulade satt war angesagt und schmeckte hervorragend. Die Tische waren von helfenden Händen geschmückt worden. Ohne Zeitdruck konnten zwischenmenschliche Gespräche geführt werden und man lernte sich dabei gegenseitig besser kennen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wuchs in einer Atmosphäre, die nachahmenswert sein sollte. 

Friedrich-Wilhelm Trottmann  3085

Wohne in Büsum und schreibe gerne über alles, was in Büsum geschieht. Werde scherzhaft Rasender Reporter wegen meiner vielen Fotos genannt.

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