Brot aufs Korn genommen

Büsum Gunthild Thede Dienstag, 22. November 2022




Die Ökotrophologin Renate Frank hielt ihren Vortrag über die neuesten Erkenntnisse zu Brot und Salz vor den Büsumer Landfrauen im Watt‘n Hus in Büsum. Brot macht dick. Diese These wurde von einem Herzspezialisten und einem Neurologen aufgestellt. Isst man jedoch das richtige Brot, und davon 3 Scheiben täglich, wird das nicht geschehen. Denn es hängt immer von der Brotsorte und den darin enthaltenen Ballaststoffen ab.

Verzichtet man jedoch auf Brot können Krankheiten und Beschwerden entstehen wie Waden-und Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Heißhunger, Diabetes, Cholesterinprobleme, Darmträgheit. Verzichtet man abends auf die Kohlenhydrate im Brot riskiert man einen schlechten Schlaf. Jahrtausendelang war Brot ein Grundnahrungsmittel sowie der Getreideverzehr, der aber inzwischen abgenommen hat.

Mehr als 300 Brotsorten gibt es mittlerweile in Deutschland. Der gesundheitliche Wert hängt von der Getreidesorte, dem Ausmahlungsgrad des Mehls, den Backzutaten und den Backverfahren ab. Gesund sind Vollkornbrot, Schwarzbrot und Pumpernickel. Sie sind zur Gewichtsabnahme und Erhaltung geeignet und halten den Darm gesund. Durch die vermehrte Muskelbewegung des Darmes werden Kalorien verbraucht. Taost, Ciabatta, Weißbrot sind dagegen ungesund. Toastbrot hat den höchsten Kalorienwert und den niedrigsten Nährwert. Eiweißbrot hat ebenfalls keine wertvollen Nährstoffe. Schimmeliges Brot sollte man nicht mehr verzehren, es ist krebserregend. So gab es viele Tipps auch zu der Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).