Lars Dirks ist Anglerkönig

Heide Sven Borchers Mittwoch, 8. Dezember 2021



Bei den pandemiebedingten Unterbrechungen in den beiden vergangenen Jahren soll es bleiben, hoffen die Mitglieder des Angelvereins Früh auf. Groß war die Freude nun, nach langer Zeit wieder zu einem Monatstreffen zusammenzukommen und sich auszutauschen.

Im vergangenen Jahr und in diesem Jahr fielen neben dem Anglerfest weitere Versammlungen der Coronapandemie zum Opfer. „Zum Glück findet ein Großteil unserer Veranstaltungen, wie die Gemeinschaftshegefischen und Raubfischangeln, in der freien Natur unter freiem Himmel statt“, sagte Vorsitzender Friedemann Bach. Da das Anglerfest abgesagt werden musste, fand die Ehrung der erfolgreichsten Anglerinnen und Angler während des Monatstreffens statt. Im Vereinslokal Sportcasino Heider SV begrüßte Bach 28 Angler. Alle waren gespannt, wer den Titel des Anglerkönigs errungen hat und welche Angler für die größten Fische prämiert werden würden.

In der Königswertung, bei der von sechs Gemeinschaftsangeln die beiden schlechtesten Ergebnisse gestrichen werden, lag erstmals Lars Dirks vorn. Er erwies sich in dieser Saison als geschicktester Angler und belegte mit der Platzziffer 8 den ersten Platz und löste damit Timo Greve auf dem Anglerthron ab. Zum Zeichen seiner Würdigung erhielt er von seinem Vorgänger die traditionelle Königskette umgelegt. Auf den folgenden Plätzen landeten Sascha Lederer (Platzziffer 12), Gerd Krohn (15), Michael Flor (19), Holger Meyn (20), Björn Jacobsen (21), Jörn Prahl (29), Stefan Rodenborg (31), Joachim Claußen (31) und Holger Rodenborg (32). In der Damenwertung erwies sich Ingrid Bach als beste Anglerin.

In der Kategorie „Größte Fische“ wurden erneut die größten Fänge der verschiedenen Fischarten gesondert prämiert. Über den Ehrenpreis für den schwersten Hecht mit zwölf Pfund freute sich Gerd Krohn. Er wurde zudem für den größten gefangenen Brassen mit knapp vier Pfund ausgezeichnet. Den Karpfen-Ehrenpreis für einen 17 Pfund schweren Spiegelkarpfen nahm Björn Jacobsen entgegen. Mit dem Ehrenpreis für den schwersten Barsch ging Jörn Prahl nach Hause. Den Ehrenpreis für die größte Schleie mit knapp vier Pfund sicherte sich Lars Dirks. Der Aalpokal und der Pokal für die größte Fangmenge an Katzenwelse mit 30 Pfund gingen an Holger Rodenborg. Als bester Kunstköderangler wurde Gerd Krohn und als bester Raubfischangler mit totem Köderfisch Björn Jacobsen ausgezeichnet. Die nächsten Termine, auf die sich Anglerinnen und Angler hoffentlich freuen dürfen, sind ein Bingoabend am 14. Januar und die Jahresversammlung am 13. März.