Polizei hat viele Aufgaben

Büsum CDU Kreisverband Dithmarschen Dienstag, 18. Januar 2022



Um sich über das Einsatzgeschehen, die Ausstattung und dien Notwendigkeiten zur Dienstverrichtung zu informieren, besucht CDU-Landtagsabgeordneter Volker Nielsen Polizeistationen in Dithmarschen.

In Büsum wurde er von CDU-Bezirksvorsitzendem Matthias Kruse, Kreistagsabgeordnetem Jörg Hollmann und Fraktionschefin Gabriele Landberg begleitet. Stationsleiter Lars Otterbach stellte die breit gefächerten Aufgaben im Tourismus- und Hafenort sowie den dazugehörigen Umlandgemeinden dar. Hinsichtlich landeseigenem Gebäude, Einsatzfahrzeugen und persönlicher Ausstattung sei die Station gut aufgestellt, sagte der Polizeihauptkommissar. Einige Unterhaltungsarbeiten in den Diensträumen seien für 2022 vorgesehen. Nielsen sagte: „Die von Daniel Günther geführte Landesregierung hat zu Beginn der Wahlzeit 2017 mit Unterstützung der Jamaika-Landtagsmehrheit zugesagt, keine Stationen mehr zu schließen und in Gebäude sowie Ausrüstung zu investieren. Zudem sollte der Personalbestand bei der Landespolizei deutlich aufgestockt werden. 755 neue Polizisten wurden seit 2017 neu eingestellt. Auch wurden fünf Millionen Euro für das Einbruchsschutzprogramm ausgegeben. Diese Versprechen wurden gehalten.“

Hinsichtlich der steigenden Aufgaben der Polizei, nicht nur in Büsum, und Wegfall der Wasserschutzpolizei am Standort Büsum wies Gabriele Landberg auf die erheblich gestiegenen Gästezahlen hin, sowohl der Übernachtungs- als auch der Tagesgäste. Von rund einer Million Übernachtungen 1990 sei man 2019 bei zwei angekommen. Trotz spätem Start der Modellregion im Mai waren es 2021 noch 1,8 Millionen plus Tagesgäste. Auch Großveranstaltungen mit bis zu 22.000 Besuchern forderten viel organisatorische Vorarbeit und polizeiliche Begleitung. In der Folge seien mehr Verkehrsunfälle, Diebstähle und weitere Delikte zu bearbeiten. Gerade in den Sommermonaten mit touristischer Vollauslastung sei mehr Personal bei der Polizei nötig. 2021 wurde die mit sechs Beamten besetzte Station lediglich durch einen „Bäderpolizisten“ oder jungen Berufspraktikanten verstärkt.

Hollmann wies darauf hin, dass in früheren Jahren deutlich mehr zusätzliche Kollegen im Sommer eingesetzt wurden. Aus seiner Sicht sollten es in der Urlaubssaison vier Bäderpolizisten sein, die die Station unterstützen. Kruse betonte, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt werde, wenn die Polizei im Ort sichtbar sei. Wahrnehmbare Präsenz durch Fußstreifen und Kontrollen im Zentrum seien daher wichtig. „Eine Verstärkung der Polizeistation Büsum um mehrere zusätzliche Beamten im Sommer ist nötig. Ich werde dazu mit dem Innenministerium sprechen“, sagte Nielsen.

CDU Kreisverband Dithmarschen  506

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