Versammlung nach mehr als drei Jahren

Wesselburen Wolf Kurtz Mittwoch, 28. September 2022



Nach langer Zeit, genauer mehr als drei Jahren, lud der DRK-Ortsverein zur Mitgliederversammlung ein. Sie war vor allem wegen der Neuwahl des gesamten Vorstands notwendig. Mehr als ein Viertel aller Mitglieder konnte begrüßt werden. Es gab aber auch wichtige Informationen auszutauschen, trotz coronabedingter Ausfälle von Veranstaltungen.

Vorsitzender Gerhard Fenske bedauerte, dass die Veranstaltungen ausfallen mussten, weil wegen des Testzentrums in Wesselburen keine geeigneten Räume verfügbar waren. Aber natürlich war das Testzentrum für die Gesundheit der Bevölkerung wichtiger. Nur in Süderdeich und Hellschen konnten in kleinem Rahmen Treffen stattfinden. Marianne Arps, die die geselligen Nachmittage mit großem Einsatz organisiert, blickte auf die Veranstaltungen in den vergangenen Jahren zurück. Sie fanden immer am zweiten Mittwoch eines Monats statt und waren durchweg sehr gut besucht. Als Vortragende konnten unter anderem die Norddeicher Spatzen in alter Gewohnheit willkommen geheißen werden. Man freute sich auch stets über die Kuchen der Bäckerei Menzel und den Blumenschmuck von Peer sien Flora. Arps hofft, dass das Testzentrum bald nicht mehr gebraucht wird und sie die monatlichen Treffen wie auch die wöchentlichen Spielenachmittage wieder regelmäßig stattfinden lassen kann.

Die Gymnastikgruppen wie auch die Tanzgruppe des Ortsvereins trafen sich mit sehr großen zeitlichen Lücken erst noch im Hebbelhaus. Auch in diesem Fall drohte der vollständige Ausfall. Er konnte aber durch das außerordentliche Entgegenkommen der evangelischen Kirchengemeinde abgewendet werden. Sie stellte das Gemeindezentrum zur Verfügung, wofür Leiterin Barbara Kurtz ganz herzlich dankte.

Geehrt wurden Helferinnen und Helfer für ihre langjährige unentgeltliche Tätigkeit. Besonderen Beifall erhielt Herta Dröse für 30 Jahre Arbeit bei den Veranstaltungen. Nach dem Kassenbericht leitete Wiebke Boysen, Vorsitzende des DRK-Kreisverbands, die Wahlen. Der Vorstand wurde vollständig bestätigt. Boysen stellte kurz die Probleme durch die Pandemie auf Kreisebene dar. Während bisher finanziell noch keine Probleme zu erkennen seien, werden in Zukunft in dieser Hinsicht die Sorgen wachsen. Vor allem aber macht sich beim Ehrenamt, besonders aber beim Jugendrotkreuz bemerkbar, dass digitale Verbindungen die direkten Kontakte bei weitem nicht ersetzen können. Es ist zu hoffen, dass Lockerungen im Umgang miteinander bestehen bleiben. Amtsvorsteher Wilhelm Hollmann verwies in seinen Grußworten auf zwei Vorhaben auf Amtsebene. Die Neubaugebäude für die Verwaltungen sollen zügig angegangen werden, so dass hoffnungsvoll auf 2024 gesehen werden sollte. Vorher aber soll der Kohlanschnitt 2023 im Amt Büsum-Wesselburen stattfinden. Abschließend dankte Vorsitzender Fenske den Gästen und den Mitgliedern für das Kommen und die rege Beteiligung.