Wachstum trotz Pandemie

Heide Joachim Maurice Mielert Montag, 24. Januar 2022



Der Landesbeauftragte der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV) für Schleswig-Holstein, Jürgen Kunze, und Petra Mielert, Mitglied des dPV-Bundesvorstandes, rechneten für die 18 Regionalgruppen die Kasse 2021 ab und beantragten für 2022 die kassenübergreifende Förderung.

Der Mitgliederbestand eines Teils der Regionalgruppen hat sich trotz der Hindernisse im Zuge der Covid19-Pandemie erhöht, ein außerordentlich gutes Zeichen und ein Indiz für die sehr gute Arbeit an der Basis der Organisation. Besonderer Dank gelte im Zusammenhang mit den Ereignissen in 2021 der Sparkasse Westholstein, die der Selbsthilfe durch praktische Unterstützung Aufmerksamkeit schenkte, der Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Landes Schleswig-Holstein, Michaela Pries, die den Wert der Selbsthilfe hervorhob, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der dem Landesbeauftragten Jürgen Kunze die goldene Ehrennadel verlieh, und vielen Helfern und Verbündeten der Patientenselbsthilfe. 2022 sollen den Regionalgruppen der Parkinson-Vereinigung durch Schulungsveranstaltungen die Einzelheiten um die elektronische Patientenakte, das eRezept und die neuen Dokumentations- und Kommunikationsformate zukommen. Dazu soll es direkte Kontakte mit der Gematik und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit in Berlin geben. Parkinson-Patienten sind in besonderer Weise auf Qualifizierung und Kompetenz angewiesen, da sie mehrheitlich im Abstand von rund vier Stunden rund um die Uhr Medikamente zu sich nehmen und daher die neuen, digitalen Formate der Gesundheitswirtschaft besonders gut kennen müssen. Die Gemeinschaft der Regionalgruppen der Parkinson-Selbsthilfe im Land zwischen den Meeren freut sich auch auf und über zukünftig stattfindende Unterstützung.