Auto & Mobilität

Kfz-Versicherung wird gebraucht? Worauf kommt es an?

Wer in Deutschland ein Auto bei der Behörde anmelden möchte, muss den Nachweis einer aufrechten Kfz-Versicherung erbringen. Vorgeschrieben ist zumindest eine Haftpflichtversicherung. Sie springt ein, wenn der Versicherungsnehmer einen Schaden verursacht.

Online mit wenigen Klicks zur Kfz-Versicherung 

Die Zeiten wo man Versicherungen telefonisch kontaktieren musste um eine günstige Kfz-Versicherung abzuschließen, sind lange vorbei. Dank Internet ist es heute möglich, innerhalb weniger Minuten zu einer Versicherungspolizze für den Neu- oder Gebrauchtwagen zu kommen. Wie einfach es geht, macht AdmiralDirekt vor. Ein praktischer Online Assistent führt durch die für den Abschluss notwendigen Schritte. Zunächst ist anzugeben ob es sich um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelt. Bei letzterem ist das Alter ein für die Prämienberechnung relevantes Kriterium. Wichtig ist auch, ob es sich um einen Erst- oder Zweitwagen handelt. Von günstigeren Prämien profitieren Fahrzeugbesitzer, die ihren Wagen in einer Garage abstellen können. Mache gewähren auch einen Bonus, wenn sich Kunden an eine von der Versicherung vorgegebene Werkstätte binden. Sparen kann auch, wer die Prämie jährlich und nicht monatlich bezahlt. 

Aus welchen Faktoren setzt sich die Prämie zusammen? 

Manch einer fragt sich warum man für ein Auto mit demselben Baujahr, derselben Leistung, Marke und Type an einem Ort eine höhere Versicherungsprämie bezahlen muss als an einem anderen. Der Grund dafür liegt in den Regionalklassen. Sie werden anhand der Schadensbilanz und en 413 Zulassungsbezirken in Deutschland gebildet. In die Berechnung fließen selbstverschuldete Unfälle, Diebstähle, Glasschäden, Schäden durch Naturgewalten und Wildunfälle mit ein. Die Bilanzen ergeben einen Indexwert, der in jedem Zulassungsbezikr unterschiedlich ist. Bei der Haftfplichtverischerung gibt es 12 Stufen, bei der Vollkasko 9 und bei der Teilkasko 16 Klassen. Den Indexwert 100 erhält der Bundesdurchschnitt. Besonders niedrig sind die Prämien im Jahr 2021 in Prignitz in Brandenburg, wo der Index bei 69,99 liegt. Tiefer in die Tasche müssen Autofahrer in Berlin greifen: Hier liegt der Wert bei 135,66. Ein weiteres Kriterium ist die Typklasse: Sie sagt aus wie oft ein Modell statistisch gesehen in Unfälle verwickelt ist. Der Unterschied ist gravierend und kann bis mehrere 100 Euro pro Jahr betragen. 

Warum benötigt man eine Kfz-Versicherung? 

Bei Kfz Versicherungen unterscheidet man generell zwischen Haftpflicht und Kasko. Die Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners, wenn der Versicherungsnehmer diesen verursacht hat. Die Leistungsunterschiede der Anbieter sind zum Teil gravierend. Festgelegt sind nur die Mindestversicherungssummen: Bei Personenschäden muss eine Deckung von mindestens 7,5 Millionen Euro, bei Sachschäden von 1,12 Millionen Euro und bei Vermögensschäden von 0,05 Millionen Euro bestehen. Der Vorteil der Haftpflichtversicherung liegt in der vergleichsweise günstigen Prämie. Der Nachteil ist, dass man für selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug selbst aufkommen muss. Anders verhält sich die Lage bei einer Vollkaskoversicherung: Sie bietet einen erweiterten Schutz und deckt auch Schäden ab, die dem Fahrzeughalter zuzuschreiben sind. Auch bei Fahrerflucht zahlt die Versicherung. Vollkaskoversicherungen werden bevorzugt bei neuen und teuren Fahrzeugen abgeschlossen. Die Prämien sind - je nach Modell und Versicherungspaket - hoch. Günstiger kann ein Auto Vollkasko versichert werden, wenn der Versicherungsnehmer einem Selbstbehalt zustimmt. Flexibel lässt sich das Leistungspaket bei einer Teilkaskoversicherung gestalten. Bei diesem Modell zahlt die Versicherung unter anderem bei Hagel- und Brandschäden, Diebstahl und Wildunfällen.

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