Familie & Freunde

Diese Dinge sind Online inzwischen beliebter als Offline

Viele Aktivitäten, Dienstleistungen, Spiele, Hilfsmittel oder Geschäfte, die früher offline waren, sind inzwischen online nutzbar. Vieles wird heute inzwischen sogar eher online, komfortabel von Zuhause aus, genutzt. In unserem Artikel wollen wir uns mal ein paar Beispiele anschauen. 

Spielautomaten 

Während man früher oft auf Spielautomaten in Tankstellen und Raststätten antraf, sind diese inzwischen oft nicht mehr da oder werden kaum benutzt. Das liegt hauptsächlich an dem umfangreichen Onlineangebot, das es inzwischen gibt. Während man früher in Städte wie Las Vegas reisen musste, um eine große Auswahl an Spielen zu haben, bieten inzwischen Plattformen wie YoYoCasino eine Auswahl von über hundert verschiedenen Slots an. Mit der riesigen Online-Auswahl können die landbasierten Spielautomaten aus Platzgründen oft nicht mithalten, weshalb sie nach und nach aus den Raststätten und Tankstellen verschwinden.

Kochrezepte 

Bei Rezepten hat das Internet den Kochbüchern einen riesigen Marktanteil abgenommen. Während früher noch Kochbücher die beste Möglichkeit waren, Rezepte weiterzugeben, ist inzwischen das Internet der erste Anlaufpunkt für viele Menschen, die mal etwas neues kochen möchten. Millionen von Rezepten sind inzwischen online abrufbar, das Geschäft mit den Rezepten boomt. Supermarktketten wie Rewe bieten online Rezepte an, die Zutaten kann man dann natürlich ganz einfach direkt online bei Rewe bestellen. Der Gewürzhersteller Maggi hat sogar die Domain Rezepte.de erworben, um die Kunden auf ihre Website umzuleiten. 

Computerspiele 

Computerspiele sind inzwischen fast vollständig aus dem öffentlichen Leben verschwunden und werden zunehmend privat und online gespielt. Während man heute den Begriff „Spielhalle“ hauptsächlich mit Glücksspiel in Verbindung bringt, gab es früher tatsächlich ganze Hallen gefüllt mit Arcade-Spielen wie Pac-Man und Space Invaders. Zwischen Anfang und Ende der 1980er Jahre beziffert man die „Goldene Ära der Arcade-Spiele“. Die Arcade-Spiele wurden allerdings relativ schnell von den Konsolen abgelöst, besonders von der NES, von der Spielkonsole konnte Nintendo insgesamt über 61 Millionen Einheiten verkaufen. Inzwischen sind alle Spielkonsolen mit dem Internet verbunden, Spiele müssen nicht mehr offline im Geschäft gekauft werden, sondern können einfach online heruntergeladen werden.

Musik und Filme 

Wer sich die Videotheken anschaut merkt: Es gibt keine mehr, sie sind geschlossen oder sie wirken verlassen. Bei CD- und Plattenläden hält sich zwar noch eine gewisse ältere Stammkundschaft, allerdings ist auch hier das Geschäft nahezu nicht mehr vorhanden. DVDs, CDs und andere Offlineformate wurden vom Streaming abgelöst, beim Musikstreaming dominiert Spotify, beim Videostreaming hat Netflix die Nase vorne. Die Entwicklung in Richtung Onlineangebote sorgte dafür, dass die größte Videothek der USA, Blockbuster, bereits im Jahr 2010 in Insolvenz geraten ist. Die Videotheken-Kette verpasste den Umstieg auf das lukrative Onlinegeschäft und besiegelte damit den eigenen Untergang. 2014 wurde die vorletzte Filiale geschlossen. Während Blockbuster 2009 noch 5,28 Milliarden US-Dollar Umsatz machte, schafft Netflix es in 2020 auf 25 Milliarden US-Dollar. 

Fazit 

Oft geht es den Menschen bei der Umstellung von Offline- auf Onlineangebot darum, eine gewisse Menge an Komfort zu gewinnen. Bei immer höheren Stressbelastungen ist das auch durchaus verständlich. Die Entwicklung ist nicht zwangsweise negativ oder positiv, es ist alles eine Frage der Perspektive. Es bleibt abzuwarten, welche Dinge noch in Zukunft auf ein Onlineangebot wechseln werden. Die Entscheidung wird weiterhin durch den Kunden durch seinen Konsum getroffen, daher können wir davon ausgehen, das alle weitere Entwicklungen in diesem Bereich zu unseren Gunsten geschehen.

Bildnachweis: https://pixabay.com/de/photos/casino-kasino-spielhalle-3491252//