Heim & Garten

Drei Tipps für den perfekten Polstermöbelkauf

Schön, langlebig und bequem sollen sie sein: Rund vier Stunden täglich verbringt der Durchschnittsdeutsche auf seinen Polstermöbeln.

Damit er sich Tag für Tag gerne wieder niederlässt, braucht er ein Möbelstück, das ihm nicht nur rein äußerlich gefällt, sondern das auch langlebig und bequem ist. Mit diesen drei Tipps werden Endverbraucher beim Polstermöbelkauf fündig.

1. Den Möbelkauf vorbereiten: Endverbraucher sollten eine Vorstellung davon haben, was für ein Polstermöbel sie suchen: eine Wohnlandschaft in U-Form, eine Couch mit Schlaffunktion, ein kompaktes Sofa für Zwei, einen Relaxsessel mit Hocker und so weiter. Auch zur Größe, dem gewünschten Oberflächenmaterial und möglichen Farben des neuen Polstermöbels sollten sie sich vorab Gedanken machen. Und auch die Farbe kann gefühlt je nach Lichtsituation etwas abweichen – Maßband oder Zollstock sowie eine Farbkarte oder Stoffmuster sind hilfreich. Anhand dieser Kriterien lassen sich viele Modelle schon auf den ersten Blick ausschließen und die Auswahl in Frage kommender Möbel ganz einfach begrenzen.

2. Geprüfte Möbelqualität: Ein ausgewähltes Möbelstück kann nur dann ein zuverlässiger Begleiter für den Alltag sein, wenn es langlebig ist und einwandfrei funktioniert. Möbel, die mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ gekennzeichnet sind, garantieren genau das und darüber hinaus nachgewiesene Sicherheit sowie Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. Mehr als 70 Möbelhersteller, die allesamt in der DGM (Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.) organisiert sind, dürfen ihre Möbel mit dem „Goldenen M“ kennzeichnen. Ihre Produkte wurden auf Grundlage der strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 in unabhängigen Laboren untersucht.

3. Möbeltest mit allen Sinnen: Über das Äußere eines Möbels sowie seinen objektiven Qualitätsnachweis hinaus ist es gerade bei Polstermöbeln wichtig, diese auch individuell auf Sitz- und Liegekomfort zu testen. Dafür darf man im Möbelhaus auch schon mal die Schuhe ausziehen und einige Minuten Probeliegen oder Probesitzen. Zum individuell spürbaren Komfort gehört zudem das Gefühl auf der Haut, das beim Kontakt mit dem Oberflächenmaterial des Möbels entsteht. Auch der Geruch und etwaige Gebrauchsgeräusche, die von dem Möbelstück ausgehen können, sollten mit Bedacht wahrgenommen werden. Nicht zuletzt steht der Verkäufer im Möbelhandel gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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