Heim & Garten

Im Herbst für den Sommer planen

Im Herbst an die Hitze im Sommer denken – der vorausschauende Gärtner plant schattige Gartenplätze.

Glücklich kann sich schätzen, wer in seinem Garten nicht nur gut besonnte, sondern auch schattige Bereiche hat. So findet man auch an heißen Tagen ein entspannendes Plätzchen im Freien.

Wer sich zu lange in der prallen Sonne aufhält, weiß schon bald die Kühle zu schätzen. Man glaubt es kaum, aber der ideale Zeitpunkt, solche Bereiche dauerhaft anzulegen, ist der Herbst. Die beste Möglichkeit, Schatten im Garten zu haben, ist natürlich ein großer Baum. Unter seinen Ästen ist es an heißen Tagen viel kühler. Vorausgesetzt, der Platz reicht aus, sollte man den Standort genau planen. Wünscht man einen größeren Schattenbereich, eignen sich Gehölze mit ovalen oder kegelförmigen Kronen. Dazu gehören zum Beispiel die Eberesche und der Amberbaum. Eine schirmförmige Krone hat die Kugellinde. Wer sich bei der Planung nicht sicher ist, kann sich Rat und Unterstützung bei einem Landschaftsgärtner oder Gartengestalter holen.

Die Experten wissen, welche Gehölze wie groß werden, wie schnell oder langsam sie wachsen, welches der ideale Standort für welche Sorte ist. Soll der Baum nahe am Haus stehen, empfiehlt es sich, auf eine Art zurückzugreifen, die auch in vollbelaubtem Zustand noch ausreichend Belichtung gewährt. Fachleute raten hier zum Beispiel zu einer Felsenbirne. Sie hat eine lichte Krone und ein überschaubares Wachstum. Außerdem gibt sie leckere Früchte, die zwar mühsam abzusammeln sind, aber für einen exotischen Fruchtaufstrich taugen.

Auch das Baurecht des jeweiligen Bundeslandes ist wichtig, denn es regelt Grenzabstände zum Nachbarn. Der richtige Standort ist auch deshalb wichtig, weil sich Bäume nicht einfach verrücken lassen wie ein Sonnenschirm. Die meisten Bäume können von Oktober bis März gepflanzt werden. Das geht allerdings nur dann, wenn der Boden nicht gefroren ist. lps/Cb.

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