Heim & Garten

Kinder freuen sich über einen Sandkasten

Kinder freuen sich am Spiel im Sand, allein oder mit anderen Kindern. Wer einen Garten hat, kann einen Sandkasten selbst herstellen.

Der Herbst eignet sich gut für die Anlage einer Sandkiste, damit sie im Frühjahr gebrauchsfertig ist. Zunächst sollte man den richtigen Standort finden. Besonders für kleine Kinder ist Schatten statt praller Sonne wichtig. Ist der Platz selbst nicht schattig, sollte ein Schirm für den Sonnenschutz sorgen. Solange die Kinder klein sind, sollte der Sandkasten möglichst nah am Haus liegen, damit man sie besser betreuen und gegebenenfalls vom Haus aus Sichtkontakt halten kann. Einen Sandkasten aus Bohlen mit Sitzfläche kann man einfach zusammensetzen. Fachleute raten, Bretter mit einer Breite von 20 und einer Dicke von vier Zentimeter zu besorgen. Das Holz sollte nicht imprägniert sein, damit die Substanzen nicht vom Regen ausgewaschen werden und in den Sand gelangen.

Den Rahmen stellt man aus den vier Bohlen her, die man miteinander verschraubt. Nun hat man die Seitenwände. Sie sollten mindestens 40 Zentimeter hoch sein, weil die Sandschicht im Kasten mindestens 20 Zentimeter dick sein sollte. Auf den Rahmen legt man eine Sitzfläche aus Holzbohlen, die ebenfalls verschraubt wird.

Die meisten Hölzer versprechen eine Haltbarkeit von fünf Jahren. Wird die Sandkiste dann noch gebraucht, sollte das Holz ersetzt werden. Damit der Sand trocknen kann und Unkraut vermieden wird, streut man zuerst eine Schicht Kies auf die Fläche. Darüber bringt man ein wasserdurchlässiges Vlies an. Es folgt der Sand.

Ein Holzboden empfiehlt sich nicht, denn das Wasser darf ruhig versickern. Ohne Dach läuft mehr Regenwasser in den Sand. lps/Cb.

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