Heim & Garten

Küchenkräuter aus dem Garten

Frische Kräuter verfeinern Gerichte nicht nur geschmacklich, sondern oft auch optisch. Selbst neue Küchengewächse wie Zitronengras drängen in die heimischen Kochtöpfe. Kräuter lassen sich auch kultivieren, wenn man keinen Garten besitzt.

Der Besitz eines eigenen Kräutergartens im Freiland gilt aber vielen Hobbygärtnern als wichtig. Seit Jahrzehnten beliebte Küchenkräuter, die ihren Weg regelmäßig in Gärten, auf Terrassen und Balkons finden, sind zum Beispiel glatte und krause Petersilie, Schnittlauch, verschiedene Sorten Basilikum, Thymian, Majoran, Dill, Bohnenkraut, Rosmarin, Salbei, Minze, Zitronenmelisse. Weniger häufig trifft man auf Liebstöckel, Kerbel, Estragon, Koriander, Waldmeister oder Ysop. Nicht alle Kräuter lieben die volle Sonne, nicht alle brauchen die ständige Zufuhr von Wasser, und manche vertragen sich nicht mit anderen in einem Beet oder Behälter. Staunässe ist bei den meisten Küchenkräutern nicht erwünscht. Petersilie und Schnittlauch bevorzugen eher den Halbschatten. Thymian sollte man nur gießen, wenn die Erde trocken ist, Petersilie dagegen braucht an warmen Tagen meist mehrmals pro Tag ausreichend Wasser.

Einige Kräuter wie der Ysop blühen bis in den Herbst hinein. In unseren Haus- und Kleingärten werden meist nur Kräuter mit milden Heilwirkungen angebaut, die aufgrund ihrer Wirkstoffe geeignet sind, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu stärken, Krankheiten vorzubeugen oder zu mildern und die Genesung zu fördern.

Viele Erkrankungen sind nur medizinisch erkennbar und können mit Gartenkräutern allein nicht behandelt werden. Verschiedene Kräuterarten werden auch wegen ihrer Duftentfaltung geschätzt. lps/Cb

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