Heim & Garten

Richtig Heizen im Winter

Insbesondere in der kalten Jahreszeit steigt der Stromverbrauch aufgrund der Heizperiode an. Ungefähr 70 Prozent des Stromverbrauchs sind auf den Betrieb der Heizung zurückzuführen. Die Heizperiode beginnt üblicherweise im Oktober und endet im April. Abhängig von der jeweiligen Region kann dieser Zeitraum schwanken. Mithilfe weniger Tricks lassen sich die Heizkosten so gering wie möglich halten und Energie sparen. Daher ist es sinnvoll, im Winter, sobald es dunkel wird, die Rollläden und Jalousien zu nutzen. Sie dienen als Dämmung und verhindern das Auskühlen der Innenräume. So lässt sich ein Wärmeverlust um bis zu 20 Prozent verringern. Tür- und Fensterdichtungen sollten regelmäßig überprüft und bei Abnutzung ausgetauscht werden. Schaumstoff- und Gummidichtungen sind beispielsweise im Baumarkt erhältlich und lassen sich unkompliziert austauschen. Weniger ist häufig mehr – ebenfalls beim Heizen. In Wohnräumen werden Temperaturen von ungefähr 20 Grad Celsius empfohlen. Badezimmer können mit circa 22 Grad wärmer sein. Für einen angenehmen Schlaf sollten Schlafräume eine Temperatur von 18 Grad nicht überschreiten. Neben dem richtigen Heizen ist das Lüften ebenfalls zentral. Mehrmals täglich sollten die Räume bei vollständig geöffnetem Fenster für wenige Minuten stoßgelüftet werden, um einen Luftaustausch zu erzielen. Lang andauerndes Lüften bei angekippten Fenster dagegen kühlt die Wände aus und ist daher nicht sinnvoll. (lps/Jm)

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