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So findet man die beste Bank für den Immobilienerwerb

Die eigenen vier Wände spielen in der Lebensplanung vieler Menschen eine große Rolle. Für die meisten stellt es die mit Abstand größte Anschaffung im Leben dar. Darum sollte man sich nicht nur auf die Suche nach der passenden Immobilie konzentrieren, sondern auch auf den Finanzierungspartner achten. Schließlich werden Immobilienkredite im Durchschnitt mehr als 25 Jahre lang zurückgezahlt.

Die Kriterien für die Wunschimmobilie wird man mit Partner und Familie schnell festlegen. Über die Anforderungen an einen Kredit wird man sich ebenso verständigen können. Allerdings sind die Kriterien hier sehr viel übersichtlicher als bei Lage und Ausstattung einer Immobilie. Für den Käufer ist es von Vorteil, dass es am Markt für Immobilienfinanzierungen gewisse Standards gibt. Das erleichtert es stark, Angebote miteinander zu vergleichen. Da die Kreditvergabe für Immobilien durch Banken bestimmten Regeln unterliegt, kann man auch eine Finanzierung online abschließen. Diese unterscheidet sich einzig und alleine in der Art der Kommunikation. Und selbst die Banken vor Ort setzen ja immer mehr auf die Beratung am Telefon oder per Videokonferenz.

Wie hoch soll der Kredit sein

Banken unterscheiden Immobilienkredite in verschiedenen Kategorien. Diese richten sich danach, wie hoch der Kredit in Relation zum ermittelten Beleihungswert ist. Dieser wird von der Bank festgelegt und liegt meistens unterhalb des gezahlten Kaufpreises. Selbstverständlich erfolgt die Ermittlung des Beleihungswertes anhand einheitlicher Kriterien und es kommen nur qualifizierte Sachverständige zum Einsatz. Am liebsten ist es Banken innerhalb von 60 % des Beleihungswertes zu finanzieren. Weil der Käufer dann mindestens 40 % Eigenkapital mitbringt, ist das Risiko für die Banken besonders klein. Das ist auch der Grund, warum Lebensversicherungen ebenfalls bis zu einem 60%igen Beleihungsauslauf finanzieren. Sehr viel üblicher ist eine Finanzierung bis zu 80 % des Beleihungswertes. Hier sind die Konditionen etwas teurer als bei einer 60%igen Beleihung, aber immer noch sehr attraktiv. Da man neben dem Kaufpreis auch noch die Kaufnebenkosten bezahlen muss, wünschen sich immer mehr Menschen eine möglichst hohe Beleihung ihrer Immobilie. Hier unterscheiden sich die Banken, denn einige vergeben Kredite nur bis zur Höhe des Beleihungswertes. Andere wiederum geben auch höhere Kredite, sofern die Bonität des Käufers dafür adäquat ist.

Laufzeit und Zinsbindung sind entscheidend

Neben der Höhe der möglichen Beleihung der zu erwerbenden Immobilie spielen auch Zinsbindung und Kreditlaufzeit eine große Rolle bei der Entscheidung für den richtigen Finanzierungspartner für die eigene Immobilie. Da sich die Zinsen schon seit Jahren auf einem historisch niedrigen Niveau bewegen, sollte man eine möglichst lange Zinsbindung eingehen. Manche Anbieter schreiben die Zinsen für bis zu 30 Jahre fest, sodass man für diese Laufzeit Sicherheit hinsichtlich der Zinsbelastung hat. Allerdings muss man dafür in Kauf nehmen, dass die Zinsen höher sind als bei einer kürzeren Zinsbindung. Auch bei der Laufzeit unterscheiden sich die Banken. Wer eine längere Laufzeit eingeht, der sollte zumindest die Option für jährliche Sondertilgungen haben. Denn über eine so lange Kreditlaufzeit können sich die finanziellen Verhältnisse ändern. Darauf kann man dann mit Sondertilgungen reagieren und damit die Laufzeit der Immobilienfinanzierung verkürzen. Ohnehin besteht die Möglichkeit gemäß § 489 BGB einen Kredit mit einer Laufzeit größer als 10 Jahre nach 10 Jahren zu kündigen. Damit kann man so fern die Zinsen dann günstiger sind aus dem bestehenden Kreditvertrag aussteigen. 

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