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«Puzzle Stories» bringt Spieler zum Grübeln

Berlin (dpa/tmn) - «Photographs - Puzzle Stories» ist eingängig und kurz, dennoch abwechslungsreich und erzählt gleich mehrere interessante Geschichten.

Das Spiel besteht aus mehreren kleinen Episoden. Jede davon erzählt eine eigene, abgeschlossene Geschichte und hat auch ein eigenes Gameplay.

Die erste Geschichte handelt etwa von einem Alchemisten, dessen Tochter an einer schweren Krankheit leidet. Währenddessen lösen Spieler Schieberätsel, bei den der Alchemist und seine Tochter gleichzeitig über ein Spielfeld an den richtigen Platz geschoben werden müssen. Wird ein Rätsel gelöst, wird die Geschichte in kurzen Häppchen weitergesponnen, bis sie schließlich zum Ende kommt und neue Episoden zur Auswahl bereitstehen.

Die Geschichten in «Photographs» sind allesamt melancholisch und enden oft traurig. Zum Wohlfühlen taugen sie nicht, eher zum Reflektieren. Die verschiedenen Rätsel sind gut eingebunden, spielen sich alle intuitiv und bieten gesunde Herausforderungen.

Da in jeder Episode nicht nur eine neue Geschichte, sondern auch eine völlig andere Form von Rätseln wartet, ist die Motivation hoch, direkt weiterzuspielen.

Wer sich von den traurigen, aber liebevoll erzählten Geschichten nicht abschrecken lässt, kriegt hier ein kleines Kunstwerk für etwa 4 Euro. Das Spiel ist für Android- und iOS-Geräte erschienen.