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Bürger zählen Meisen und Amseln im Garten

Hilpoltstein (dpa/tmn) - Bleibt eine Futterstelle für Vögel am Haus oder im Garten unbesucht oder wird sie kaum benutzt, müssen sich Tierfreunde nicht sorgen. Es kann zum Beispiel eine Störung durch Katzen gegeben haben.

Ferner könnte ein Nachbar einige Häuser weiter ebenfalls eine Futterstelle eingerichtet haben, erläutert der Bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV). Dennoch will es der LBV genau wissen und nimmt zusammen mit dem Naturschutzbund (Nabu) kurz nach dem Jahresbeginn jetzt wieder eine bundesweite Vogelzählung vor.

Bei der «Stunde der Wintervögel» sollen Vogelfreunde mitzählen, wie viele Amseln, Grünfinken, Meisen und Co. derzeit da sind. Dazu gilt es, zwischen Freitag (4. Januar) und Sonntag (6. Januar) eine Stunde lang von einem Beobachtungsplatz aus alle Vögel, die am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park vorbeikommen, zu beobachten und von jeder Art die Anzahl zu notieren. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Außerdem gibt es dafür am 5. und 6. Januar von 10.00 bis 18.00 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800/115 71 15.

Im Januar 2018 hatten sich laut Nabu mehr als 136.000 Vogelfreunde beteiligt und Zählungen aus mehr als 92.000 Gärten übermittelt.

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