- Wirtschaft & Finanzen -

Heute schon an Morgen denken

(epr) Je kälter der Winter, desto höher drehen wir die Heizung auf. Mit einer Modernisierung der Heizanlage lässt sich der Energieverbrauch im Haushalt um bis zu 30 Prozent senken, denn innovative Heizsysteme wandeln den verwendeten Brennstoff fast vollständig in Wärme um und nutzen den entstehenden Wasserdampf auch erneut zur Wärmegewinnung.

Darüber hinaus besagt die Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV): Heizungen, die seit mindestens 30 Jahren im Betrieb sind und noch mit alter Heizwerttechnik arbeiten, müssen modernisiert werden. Des Weiteren profitieren Privateigentümer dank des staatlichen Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) von attraktiven Zuschüssen. Wer zum Beispiel den Umstieg auf eine moderne Öl- oder Gasheizung plant, erhält bei Umsetzung von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) jetzt bis zu 15 Prozent Zuschuss.

Natürlich spielt auch der CO2-Ausstoß eine wichtige Rolle: Da mehr als zwei Drittel der Energie in deutschen Haushalten für das Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden, entlastet eine Modernisierung die Umwelt. Nicht zuletzt führt eine Heizungsmodernisierung auch zu einer deutlichen Wertsteigerung der Immobilie.

Leserkommentare

Weitere Artikel