- Gesundheit im Dialog -

Aktives Zuhören

Zum Mitfühlen gehört das aktive Zuhören. „Aktiv bedeutet dem Gegenüber mit einer möglichst offenen und wohlwollenden Haltung zu begegnen“, sagt AOK-Expertin Kerstin Berszuck. Wichtig ist dabei, ohne Wertung und eigene Meinung aktiv nachzufragen, um die Sichtweise des anderen wirklich zu verstehen.“ Das ist schwieriger, wenn wir selbst unter Stress stehen und mit negativen Gefühlen belastet sind. Voraussetzung für Empathie ist daher, auch sich selbst gegenüber empathisch zu sein – also ein Bewusstsein für eigene Bedürfnisse, Gedanken und Gefühle zu haben, diese mitzuteilen und Lösungen zu finden, die eigene Bedürfnisse erfüllen. Im Folgenden zwei Empathie-Tipps von der AOK-Expertin

Selbstwahrnehmung schulen

Sich hinsetzen, bewusst atmen, in sich hineinspüren und sich eigener Gefühle bewusst werden. Ärger ist zum Beispiel sehr wertvoll: Was löst gerade meinen Ärger aus? Welches Bedürfnis ist nicht erfüllt? Was kann ich tun, damit das nicht erfüllte Bedürfnis erfüllt wird?

Kontakte pflegen

Zum Beispiel ein Gespräch mit dem Kollegen in der Mittagspause beginnen und aufmerksam zuhören. Der Neugier Raum lassen, nur beobachten ohne zu bewerten: Was ist das für ein Mensch, der mir gegenübersitzt? Wie geht es ihm gerade?

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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