- Gesundheit im Dialog -

Aufwärmen und Abwärmen

So lästig es auch sein mag: Aufwärmen ist wichtig! Beim Sport direkt von Null auf 100 zu gehen, ist riskant für Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke. Diese Gefahr kann ein lockeres Auf- und Abwärmen deutlich verringern. Für Freizeit- und Breitensportler reichen in der Regel fünf bis 20 Minuten, um die Durchblutung der Muskeln zu erhöhen und den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Beim Warm-up wird durch leichte Übungen der Herzschlag beschleunigt und der Stoffwechsel aktiviert. Der Körper erreicht seine ideale Betriebstemperatur und die erhöhte Körperwärme macht Bänder und Sehnen elastischer. Die jeweiligen Übungen hängen von der Sportart und der persönlichen Fitness ab. 

Was viele nicht wissen: Cool-down, das langsame Herunterkühlen nach dem Sport, ist ebenso wichtig. Es entspannt unter anderem die Muskeln und in der Folge kann wieder besser trainiert werden. Durch das Abwärmen und Dehnen nimmt die Anspannung ab, der Puls normalisiert sich und Stoffwechselprodukte, beispielsweise Milchsäure, werden im Muskel schneller abgebaut. So verhindert man schwere Beine und die Regeneration wird beschleunigt. Beim Cool-down am besten etwas ganz anderes machen als vorher: Läufer könnten noch zehn Minuten Radfahren oder sich im Wasser bewegen. Das schont die beanspruchten Gelenke, so die AOK-Experten.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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