- Gesundheit im Dialog -

Campen und Corona

Camping gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit dem Zelt im Gepäck konnte sich nach dem Ersten Weltkrieg auch der Normalverbraucher Ferienreisen leisten. Das ist auch heute noch für relativ wenig Geld möglich.

Doch auch auf den Campingplätzen gibt es einen Trend zu mehr Komfort. Camper erwarten ein bestimmtes Maß an Service, Beschäftigung und Unterhaltung. Das fängt bei den sanitären Anlagen an und reicht bis hin zu abendlichen Unterhaltungsprogrammen oder ganztägiger Kinderbetreuung. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gäste einfache Latrinen nutzen mussten und auf dem Platz generell auf sich allein gestellt waren, so die AOK-Experten.

Aktuell dürfen Campingplätze aufgrund von Corona unter bestimmten Voraussetzungen öffnen: ein Hygienekonzept des Betreibers muss vorhanden sein und die Kontaktdaten der Besucher erhoben werden. Es gilt die Einhaltung des Abstandsgebotes sowie der Husten- und Niesetikette. Dazu gehören auch Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände. Die Nutzung von sanitären Gemeinschaftseinrichtungen und Sammelumkleiden auf Campingplätzen ist seit dem 15. Juni wieder möglich.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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