- Gesundheit im Dialog -

Damit Pilz und Co. nicht Fuß fassen

Bei spröder und rissiger Haut haben die Erreger besonders leichtes Spiel: Fußpilz oder auch Nagelpilz sind ein häufiges Mitbringsel aus dem Urlaubshotel, Schwimmbad, der Sporthalle oder Gemeinschaftsdusche. Wenn es zwischen den Zehen juckt und die Haut sich schuppt oder die Fußnägel sich verfärben und brüchig werden, am besten einen Hautarzt zu Rate ziehen, der die Haut untersucht und eine Diagnose stellt. Ein Pilzbefall kann mit Cremes, Gels, Sprays oder medizinischem Nagellack behandelt werden, so AOK-Mediziner Dr. Sebens. Vorsorglich die Füße nach jedem Baden oder Duschen gründlich abtrocknen, auch zwischen den Zehen. Besonders hilfreich: sommerliche Luft an die Füße lassen.

Auch eine Infektion mit Dornwarzen ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko der „Barfußkultur“. Die zumeist sehr schmerzhaften Dornwarzen werden durch bestimmte Typen des Humanen Papillom-Virus (HPV) verursacht. Sie gelten als sehr ansteckend. Die Behandlung erfolgt durch Vereisung oder durch Salicylsäure in Form von Salben oder Tinkturen. Auch in diesen Fällen finden Sie Hilfe beim Haus- oder Hautarzt.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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