- Gesundheit im Dialog -

Gesundheitliche Risiken bei der Haustierhaltung

Wer sich ein Haustier anschafft, sollte berücksichtigen, dass Tiere auch Krankheiten übertragen können, ihren Halter oder andere Familienmitglieder kratzen, beißen und Allergien (zum Beispiel Katzen- oder Hundehaarallergie) auslösen oder diese verschlimmern. Tierkontakt oder Tierhaltung werden deshalb auch oft negativ eingeschätzt, so die AOK-Experten.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt als mögliche Gefährdungen der menschlichen Gesundheit durch Tiere insbesondere Infektionen, Unfälle und allergische Reaktionen. Nachfolgend die laut RKI am häufigsten vorgetragenen Bedenken und Vorbehalte im Umgang mit Tieren:

- Einschleppen von Schmutz, Haaren und Ausscheidungen

- Einschleppen von Krankheitserregern

- Verschmutzen der Kleidung

- Kratzen und/oder Beißen

- Unfälle durch Anspringen, Stolpern, Umreißen

- Auslösen oder Verschlimmerung von Allergien

- Haftungsrechtliche Konsequenzen

Die Tiere selbst können an Infektionen mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten wie Würmern und Insekten erkranken, die auch bei Menschen Krankheiten auslösen können. Oder: scheinbare gesunde Haustiere können Dauerausscheider oder Träger von humanpathogenen (den Menschen krankmachenden) Erregern sein. Beides sollte bedacht und möglichst tierärztlich ausgeschlossen werden.