- Gesundheit im Dialog -

Gesundheitsfördernde Wirkung von Tieren

Der Umgang mit Tieren allgemein hat einen gesundheitsfördernden Effekt, so die AOK-Experten. Wichtige Hinweise dazu lieferte 2017 eine große Studie aus Schweden, in der Wissenschaftler der Universität Uppsala die Gesundheit von 3,4 Millionen Erwachsenen (40 bis 80 Jahre) analysierten.

Ergebnis: Hundehalter hatten während der zwölfjährigen Untersuchungsdauer eine um 13 Prozent niedrigere Todesrate gegenüber Nicht-Hundehaltern. Bei alleinstehenden Hundebesitzern war die Sterblichkeit sogar um 33 Prozent geringer, das Risiko für Herzinfarkte sank um elf Prozent gegenüber Singles ohne Hund. Die Forscher erklärten dies mit dem Bewegungsplus beim Gassigehen, aber auch mit mehr Wohlbefinden durch den Hund, der psychosoziale Stressfaktoren wie Isolation, Depression und Einsamkeit verringert. Zudem stellten sie fest, dass Hundehalter an sich stressresistenter waren.