- Gesundheit im Dialog -

Gesundheitstipps für Esportler

Ein gesunder Lebensstil ist für Esportler wichtig. Um überhaupt gut spielen zu können, brauchen sie die richtige Balance zwischen Spaß, Training, Regeneration und Erholung. Wer in Bereichen wie Fokus, Kontrolle und Reaktionsvermögen punkten will, braucht körperliche und mentale Fitness, wie Konzentrationsfähigkeit und gesunde Augen. Deshalb sollten Esportler unbedingt ausreichend viel Bewegung, aber auch ausgleichende Bewegung in den Alltag einbauen. Die oft einseitigen Haltungen im Spiel führen zu einseitigen Anpassungen, die nach einem spezifischen Ausgleich verlangen, so AOK-Präventionsexperte Daniel Schnieders.

Nach dem Spiel müssen Klickstress und starke Anspannung abgebaut werden. Dann geht es um die Regeneration und Erholung fernab von PC und Konsole. Esportler spielen besser, wenn sie durch Abschalten auftanken können sowie einen körperlichen und seelischen Ausgleich haben. Wichtig ist, dass das Leben nicht irgendwann nur noch aus Videospielen besteht. Dann bleibt der Spaß auf der Strecke und man fühlt sich nicht mehr gut. Zielgerichtete Präventionsangebote im Bereich Stressregulation können dabei unterstützen.

Professionelle Esportler haben auch mit Versagensängsten, Leistungsdruck und hohen Erwartungshaltungen (eigene oder von anderen) zu kämpfen. Das kann starke gesundheitliche Auswirkungen haben, da gerade diese junge Zielgruppe nicht nur in physischer, sondern auch in psychoemotionaler Hinsicht sensibler ist, als es den Anschein hat. Mit 25 Jahren zählt man in der Esportler-Szene bereits zum „alten Eisen“.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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