- Gesundheit im Dialog -

Impfen gegen Grippe

Grippeviren dringen durch Tröpfcheninfektion über die Schleimhäute von Mund, Augen oder Nase ein. Die Übertragung erfolgt über die Luft beim Sprechen, Niesen, Husten oder Naseputzen. Man kann sich auch indirekt anstecken, indem man infizierte Gegenstände wie Türgriffe berührt und danach mit der Hand an Auge, Nase oder Mund fasst, so AOK-Apotheker Alf Richter.

Impfen verringert das Gripperisiko und beugt einem schweren Verlauf vor. In der Regel werden inaktivierte Grippeviren unter die Haut oder in den Muskel gespritzt. Das Immunsystem fängt daraufhin an, Antikörper gegen die Viren zu produzieren. Etwa 10 bis 14 Tage nach der Impfung ist der Impfschutz vollständig aufgebaut. Der beste Impfzeitpunkt ist deshalb der Herbst, vor Beginn der Grippesaison. Da sich Grippeviren ständig verändern, sollte jährlich geimpft werden. Die Weltgesundheitsorganisation legt meist im Februar fest, wie der aktuelle Impfstoff zusammengesetzt sein muss.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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