- Gesundheit im Dialog -

Keine Immunität 

Eine durchgemachte Syphilis führt nicht zur Immunität und schützt deshalb auch nicht vor einer erneuten Infektion. Der größte Risikofaktor ist ungeschützter Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern. 

Den besten Schutz vor Ansteckung bieten Kondome. „Wichtig ist auch, dass Erkrankte ihren Partner oder ihre Partnerin informieren, dass sie sich angesteckt haben könnten und sich vielleicht ebenfalls behandeln lassen müssen“, rät AOK-Mediziner Dr. Mollowitz. „Liegt die Infektion schon länger zurück, sollten unbedingt auch frühere Partner und Partnerinnen auf ein mögliches Ansteckungsrisiko hingewiesen werden.“

Das Erscheinungsbild der Syphilis ist sehr unterschiedlich. Auch wenn die Beschwerden von selbst besser werden oder ganz verschwinden, sollte man sich auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen. Denn die Syphilis kann immer noch im Körper sein. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann sie auch die inneren Organe, das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn lebensgefährlich schädigen.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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