- Gesundheit im Dialog -

Liebeskummer lohnt sich

Das hört sich paradox an, stimmt aber – langfristig gesehen: Liebeskummer ist schlimm, keine Frage. „Doch nur wer sich dem Ende einer Beziehung stellt, sich damit auseinandersetzt und dafür öffnet, kann in den nächsten Schritten den ganzen Kummer, Schmerz und Ärger fühlen, durchleben und dann irgendwann auch loslassen“, sagt AOK-Experte Thorsten Schmidt.Dieser Prozess kann individuell lange Zeit dauern. Wenn die Beziehung dann endgültig verarbeitet und verabschiedet ist, stellt sich über kurz oder lang wieder die Bereitschaft und Offenheit für etwas Neues ein – inklusive einer neuen Liebe.

Bis dahin können Eltern unterstützen und sind die besten Freunde gute und vertraute Ansprechpartner. Manchmal helfen auch telefonische Unterstützungsangebote, wie zum Beispiel das Kinder- und Jugendtelefon des Deutschen Kinderschutzbundes. Die „Nummer gegen Kummer“ ist montags bis sonnabends von 14 bis 20 Uhr kostenfrei unter ☎ 0800 111 0 333 erreichbar. Hilfe gibt’s auch online beim Jugendportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) loveline.de, beim Europäischen Jugendportal jugendinfo.be oder durch die Beratung von Fachkräften unter jugendnotmail.de.

Das Diakonische Werk Dithmarschen bietet Familienberatung an unter ☎ 04832 / 972-100. Das gilt ebenfalls für den Kirchenkreis Dithmarschen, die Familienberatung ist erreichbar unter ☎ 04832/972-200.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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