- Gesundheit im Dialog -

Mensch ist das kalt

Der Mensch ist ein Warmblüter: das Körperinnere kann eine konstante Temperatur halten, die Körperoberfläche dagegen nicht. Deshalb sind die Anpassungsmöglichkeiten an ein kaltes Klima sehr eingeschränkt, so die AOK-Experten.

Eine Auskühlung im Winter kann man daher zwar nur begrenzt verhindern, den Kreislauf aber sehr wohl trainieren. Und das sollte auch bei jeder Gelegenheit gemacht werden, denn ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien stärkt das Immunsystem nachweislich, und die knackig kalte Winterluft wirkt sich in der Regel positiv auf die Gesundheit aus. 

Auch ein anderer medizinischer Aspekt spricht für viele Außenaktivitäten im Winter: Unser Körper braucht das UV-Licht, um Vitamin D zu produzieren und damit den Kalziumhaushalt aufrechtzuerhalten. Eine halbe Stunde täglich ist dabei meistens vollkommen ausreichend. Es darf auch gerne mehr sein, so lange es nicht auf den Kreislauf geht. Mit anderen Worten: die körperliche Anstrengung im Winter sollte den persönlichen Fähigkeiten angepasst werden. Bei Aktivitäten im Freien braucht übrigens auch die Haut besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Eine fetthaltige Gesichtscreme schützt sie beispielsweise vor Austrocknung.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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