- Gesundheit im Dialog -

Mit dem E-Bike gegen den Wind

Heide – Außer Atem auf dem Drahtesel mühsam gegen den Wind: Für wen das nichts ist, für den gibt es zum Glück Alternativen. In Kooperation mit unserer Zeitung zeigt die AOK Nordwest, wie mit Elektro-Rädern auch weniger trainierte Radler oder sogar Sportmuffel Spaß am Fahrradfahren haben können. Die gesundheitsfördernden Effekte des Fahrradfahrens sind längst kein Geheimnis mehr: „Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, schont die Gelenke und verbrennt Fett“, sagt Susanne Wiltfang, AOK-Bewegungsexpertin. Auch beim Elektro-Fahrradfahren entspannen die gleichmäßigen Bewegungen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung. E-Bike-Anfänger und Menschen, die schon auf einem herkömmlichen Fahrrad unsicher sind, sollten das Elektro-Radfahren jedoch üben. Im Alltagssprachgebrauch heißt zwar alles „E-Bike“. Unterschieden wird jedoch zwischen Elektrorädern mit hybridem Antrieb und solchen, die ganz ohne Treten losfahren. Diese Unterscheidung ist auch in verkehrs- und versicherungstechnischer Hinsicht wichtig. Die gängigen Pedelecs ("Pedal Electric Cycle") sind Fahrräder mit hybridem Antrieb: Bei einem Hybrid wird der Antrieb durch Muskelkraft mit einem Antrieb durch einen Elektromotor kombiniert. Der Radfahrer wird beim Treten also von einem Elektromotor mit maximal 250 Watt Leistung unterstützt, bei 25 km/h ist Schluss. Das Pedelec gilt juristisch als Fahrrad, das heißt: Radwege sind erlaubt und bei entsprechender Beschilderung Pflicht. Ein Fahrradhelm und eine Privathaftpflichtversicherung sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, werden aber empfohlen. Ein Führerschein ist nicht notwendig.Rund 720000 E-Bikes wurden laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) 2017 in Deutschland verkauft. Etwa 99 Prozent aller verkauften E-Räder seien sogenannte E-Bikes 25, also Fahrzeuge mit einer Maximalgeschwindigkeit bis zu 25 km/h und einer Nenndauerleistung des Motors bis maximal 250 Watt. Kaum gefragt sind derzeit E-Bikes 45, also schnelle Pedelecs, deren Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt. Sie gelten nach dem Straßenverkehrsgesetz als Kleinkrafträder, sind versicherungspflichtig und erfordern eine entsprechende Fahrerlaubnis. Wer sie fährt, muss einen Helm tragen. Wer mit E-Antrieb schnell unterwegs ist, muss auch sehr gut aufpassen: Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) gibt es bei den Unfällen von Pedelecs mit Personenschaden jährliche Steigerungsraten von rund 33 Prozent, was auch auf die höhere Anzahl an Pedelecs zurückzuführen ist, die auf den Straßen unterwegs ist. Betroffen sind überwiegend Ältere, die derzeit (noch) die Hauptnutzergruppe von E-Bikes sind. Viele Senioren haben anscheinend Schwierigkeiten mit der Handhabung und der ungewohnten Geschwindigkeit, so wird vermutet. Ältere Pedelec-Fahrer sollten daher beim Fahren grundsätzlich einen Helm tragen und idealerweise vorher einen Trainingskursus absolvieren. Das gilt auch für Menschen, die schon auf einem normalen Rad unsicher sind. Vor allem nach längeren Phasen ohne eigenes Rad sollte zunächst langsam und vorsichtig gefahren werden. Der Elektromotor verführt zudem einige Fahrer dazu, schneller unterwegs zu sein als dies in einigen Situationen angemessen ist. Zur Eingewöhnung wird am besten die niedrigste Unterstützungsstufe des Elektromotors gewählt, um sich danach langsam weiter vorzutasten. Pedelec-Anfänger müssen sich auch mit den Bremsen des neuen Gefährts vertraut machen sowie mit dem Gewicht durch Motor und Akku. Das kann sich nämlich beim Fahren, beim Auf- und Absteigen sowie beim Halt an der Ampel bemerkbar machen kann.

Heide – Außer Atem auf dem Drahtesel mühsam gegen den Wind: Für wen das nichts ist, für den gibt es zum Glück Alternativen. In Kooperation mit unserer Zeitung zeigt die AOK Nordwest, wie mit Elektro-Rädern auch weniger trainierte Radler oder sogar Sportmuffel Spaß am Fahrradfahren haben können.

Die gesundheitsfördernden Effekte des Fahrradfahrens sind längst kein Geheimnis mehr: „Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, schont die Gelenke und verbrennt Fett“, sagt Susanne Wiltfang, AOK-Bewegungsexpertin. Auch beim Elektro-Fahrradfahren entspannen die gleichmäßigen Bewegungen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung. E-Bike-Anfänger und Menschen, die schon auf einem herkömmlichen Fahrrad unsicher sind, sollten das Elektro-Radfahren jedoch üben. Im Alltagssprachgebrauch heißt zwar alles „E-Bike“. Unterschieden wird jedoch zwi-schen Elektrorädern mit hybridem Antrieb und solchen, die ganz ohne Treten losfahren. Diese Unterscheidung ist auch in verkehrs- und versicherungstechnischer Hinsicht wichtig.

Die gängigen Pedelecs ("Pedal Electric Cycle") sind Fahrräder mit hybridem Antrieb: Bei einem Hybrid wird der Antrieb durch Muskelkraft mit einem Antrieb durch einen Elektromotor kombiniert. Der Radfahrer wird beim Treten also von einem Elektromotor mit maximal 250 Watt Leistung unterstützt, bei 25 km/h ist Schluss. Das Pedelec gilt juristisch als Fahrrad, das heißt: Radwege sind erlaubt und bei entsprechender Beschilderung Pflicht. Ein Fahrradhelm und eine Privathaftpflichtversicherung sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, werden aber empfohlen. Ein Führerschein ist nicht notwendig.

Rund 720000 E-Bikes wurden laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) 2017 in Deutschland verkauft. Etwa 99 Prozent aller verkauften E-Räder seien sogenannte E-Bikes 25, also Fahrzeuge mit einer Maximalgeschwindigkeit bis zu 25 km/h und einer Nenndauerleistung des Motors bis maximal 250 Watt. Kaum gefragt sind derzeit E-Bikes 45, also schnelle Pedelecs, deren Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt. Sie gelten nach dem Straßenverkehrsgesetz als Kleinkrafträder, sind versicherungspflichtig und erfordern eine entsprechende Fahrerlaubnis. Wer sie fährt, muss einen Helm tragen.

Wer mit E-Antrieb schnell unterwegs ist, muss auch sehr gut aufpassen: Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) gibt es bei den Unfällen von Pedelecs mit Personenschaden jährliche Steigerungsraten von rund 33 Prozent, was auch auf die höhere Anzahl an Pedelecs zurückzuführen ist, die auf den Straßen unterwegs ist. Betroffen sind überwiegend Ältere, die derzeit (noch) die Hauptnutzergruppe von E-Bikes sind. Viele Senioren haben anscheinend Schwierigkeiten mit der Handhabung und der ungewohnten Geschwindigkeit, so wird vermutet. Ältere Pedelec-Fahrer sollten daher beim Fahren grundsätzlich einen Helm tragen und idealerweise vorher einen Trainingskursus absolvieren. Das gilt auch für Menschen, die schon auf einem normalen Rad unsicher sind. Vor allem nach längeren Phasen ohne eigenes Rad sollte zunächst langsam und vorsichtig gefahren werden. Der Elektromotor verführt zudem einige Fahrer dazu, schneller unterwegs zu sein als dies in einigen Situationen angemessen ist.

Zur Eingewöhnung wird am besten die niedrigste Unterstützungsstufe des Elektromotors gewählt, um sich danach langsam weiter vorzutasten. Pedelec-Anfänger müssen sich auch mit den Bremsen des neuen Gefährts vertraut machen sowie mit dem Gewicht durch Motor und Akku. Das kann sich nämlich beim Fahren, beim Auf- und Absteigen sowie beim Halt an der Ampel bemerkbar machen kann.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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