- Gesundheit im Dialog -

Objektiv informieren

Altersgerechte Informationsangebote können beim Gespräch mit Kindern unterstützen: Die Initiative „Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht“ empfiehlt dazu Kindernachrichten-Sendungen wie logo!, neuneinhalb oder das Kinderradio Kiraka. Auf www.frieden-fragen.de finden Kinder Austausch zu Fragen von Krieg und Gewalt.

Auf www.jugendnotmail.de finden belastete Kinder und Jugendliche online professionelle Hilfe, die die AOK als Kooperationspartner unterstützt. Hier kann kostenlos rund um die Uhr um Rat gefragt werden zu Themen, die Kinder und Jugendliche bewegen. Weitere Hilfsinformationen finden Eltern und Jugendliche auch bei der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung www.bke.de oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf www.bzga.de.

Erklär- und Wissens-Plattformen für Kinder wie Flimmo, Blinde Kuh, oder Hanisauland können dabei helfen, das Thema Krieg kindgerecht zu erklären. Allerdings sollte man gut abwägen, ob eine zusätzliche mediale Beschäftigung mit Informationen, Bildern und Videos das jeweilige Kind mehr verunsichert oder mehr stabilisiert – also mehr schadet oder mehr nützt. Da ist ein sensibler und empathischer Draht zum eigenen Kind gefragt. Je jünger das Kind, desto weniger benötigt es Informationen, sondern vor allem emotionale Sicherheit, so AOK-Spezialist Schmidt.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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