- Gesundheit im Dialog -

Offene Gespräche helfen

Als Erstes helfen in dieser Situation offene Gespräche – mit der Partnerin oder dem Partner, mit anderen Männern, mit dem Hausarzt und/oder Urologen. Es gilt, die oft große Scham zu überwinden. Der Arzt kann klären, ob Medikamente, mechanische Hilfsmittel oder eine Psychotherapie beziehungsweise eine psychologische Beratung in Frage kommen. “Ausschlaggebend ist es, überhaupt über die Erektionsstörungen zu sprechen, denn das Verheimlichen ist belastender als das Problem selbst“, so AOK-Mediziner Dr. Mollowitz.

Was Mann selbst präventiv tun kann:

- Gesund leben: Wenig Alkohol trinken, auf Nikotin verzichten. Mit gesunder Ernährung und viel Bewegung Blutdruck, Blutfette, Blutzucker und Gewicht im Normalbereich halten oder erhöhte Werte in den Griff bekommen.

- Beckenboden trainieren: Ein Training des Beckenbodens kann helfen, das Sexualleben wieder in Schwung zu bringen.

- Vorsicht beim Radfahren: Ein ungünstiger Sattel kann Nerven und Blutgefäße im Beckenraum zusammendrücken, sodass bei passionierten Radlern Erektionsstörungen auftreten können.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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