- Gesundheit im Dialog -

Pickel in der Pubertät

Akne in der Pubertät kennen viele Jugendliche. Manche haben nur mit ein paar Mitessern und Pickeln zu kämpfen, andere leiden unter zahllosen entzündeten Pusteln und Knötchen. Akne ist bei Jugendlichen die häufigste Hautkrankheit, verschwindet oftmals im Alter von etwa 20 Jahren von selbst. 

Die Hautunreinheiten bedeuten in der Pubertät oft auch eine massive psychische Belastung. Viele Jugendliche meinen, dass ihre unreine Haut mit mangelnder Hygiene zu tun habe. Das Gegenteil ist der Fall: Zu häufiges Waschen kann die Haut zusätzlich reizen. Wer Akne hat, ist auch nicht selbst schuld. Auslöser ist die Hormonumstellung in der Pubertät. Vermutlich spielt auch eine genetische Veranlagung eine Rolle, so AOK-Mediziner Dr. Mollowitz. 

Es ist verführerisch, die Pickel und Mitesser ausdrücken zu wollen. Doch dadurch kann der Eiter noch tiefer in die Haut gelangen und die Entzündung verstärken. Außerdem kann Ausdrücken dazu zur Narbenbildung beitragen. Deshalb sollte man die sogenannte Aknetoilette besser den Experten in der Hautarztpraxis oder einem medizinischen Kosmetikstudio überlassen, bei der unter hygienischen Bedingungen die Pickel geöffnet und behandelt werden.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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