- Gesundheit im Dialog -

PTBS erkennen

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) äußert sich laut AOK-Mediziner Dr. Mollowitz durch folgende Symptome:

- Betroffene durchleben die belastenden Ereignisse immer wieder in sich unwillkürlich aufdrängenden Erinnerungen oder belastenden Träumen oder sie reagieren in bestimmten Situationen so, als würde sich das Trauma wieder ereignen (Flashbacks).

- Das Trauma führt zu einem veränderten Erregungszustand, was sich in erhöhter Reizbarkeit, übermäßiger Wachsamkeit, selbstzerstörerischem Verhalten, aber auch Schlaf- und Konzentrationsstörungen bemerkbar machen kann.

- Betroffene vermeiden Reize, die sie an das Trauma erinnern könnten. Sie halten sich beispielsweise von Menschen oder Orten fern, die mit dem Trauma in Verbindung stehen.

- Es kann zu einer verzerrten Wahrnehmung der Ursachen des Traumas und einer übertrieben negativen Sicht auf die eigene Person oder andere Menschen kommen. Die Betroffenen nehmen ihre Gefühle oft nicht mehr richtig wahr, fühlen sich wie taub und können das Interesse an wichtigen Aktivitäten verlieren. Zudem können Erinnerungslücken hinsichtlich wichtiger Aspekte des Traumas auftreten.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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